Mangelnde Fitness: Kinder und Jugendliche treiben zu wenig Sport

Die Fitness von Kindern und Jugendlichen nimmt rapide ab. Die Bildungsplattform ePals veranstaltet einen Wettbewerb, bei dem die besten Volleyball-Tricks gekürt werden. Das Ziel des Aufrufes ist es, Schüler aus dem deutschsprachigen Raum wieder mehr für Volleyball zu begeistern.

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Die Fitness von Kindern und Jugendlichen nimmt seit Jahren beständig ab. Hauptgrund: Zu wenig Bewegung durch exzessiven Medienkonsum. Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, ist die Motivation von Schülern zu mehr Schulsport. Die Bildungsplattform ePals veranstaltet deshalb einen Wettbewerb, der die besten Volleyball-Tricks kürt. (Foto: Flickr/martincharette)

Die Fitness von Kindern und Jugendlichen nimmt seit Jahren beständig ab. Hauptgrund: Zu wenig Bewegung durch exzessiven Medienkonsum. Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, ist die Motivation von Schülern zu mehr Schulsport. Die Bildungsplattform ePals veranstaltet deshalb einen Wettbewerb, der die besten Volleyball-Tricks kürt. (Foto: Flickr/martincharette)

Die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern nimmt weiter ab. Bei den 10 bis 14-jährigen Kindern ist ein Rückgang der Fitness um bis zu 20 Prozent in den letzten Jahren zu verzeichnen. So erreichen nur noch 80 Prozent der Jungen und 74 Prozent der Mädchen die Fitness ihrer Altersgenossen aus dem Jahr 1995. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Sportbundes (DSB) hervor. In Zusammenarbeit mit der AOK und dem Wissenschaftlichen Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD) wurden in der Gemeinschaftsinitiative „Fit sein macht Schule“ seit dem Jahr 2000 bereits etwa 20.000 Kinder und Jugendliche auf ihre Fitness hin untersucht.

Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf einen Negativtrend hin. Die körperliche Fitness von Kindern und Jugendlichen nimmt sogar in den jüngeren Altersgruppen rapide ab. Früher waren die Altersgruppen unter 10 Jahren meist noch deutlich sportlicher als die älteren Schüler. Einer der Hauptgründe ist laut der Studie ein eklatanter Bewegungsmangel, häufig ausgelöst durch exzessiven Medienkonsum. Demnach üben viele Kinder in Deutschland weniger als eine Stunde am Tag körperliche Bewegung aus, ein Richtwert der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Mindestwert zur Erhaltung von körperlicher, seelischer und sozialer Gesundheit angegeben wird.

Eine Möglichkeit diesem Trend entgegen zu wirken ist es, die Schüler wieder vermehrt für Schulsport zu begeistern. Sport im Allgemeinen, und Mannschaftssport im Speziellen, steigern nicht nur die Gesundheit, sondern prägen auch den Charakter nachhaltig.

Eine der populärsten Schulsportarten ist Volleyball. Bis heute gehört die Sportart in jeder Schule zum Pflichtprogramm. Die Schüler erlernen beim Volleyball neben Motorik, Ausdauer und Koordination, auch Teamgeist und taktisches Verständnis. Trotz weltweiter Popularität fristete Volleyball in Deutschland lange ein Schattendasein neben Fußball, Handball und Basketball. In den letzten Jahren wird der Sport jedoch auch hier immer beliebter, was nicht zuletzt auf die Erfolge der deutschen Damen (2. Platz EM 2013 in Deutschland) zurückzuführen ist.

Diesen Trend hat scheinbar auch die Bildungsplattform ePals erkannt. Dabei handelt es sich um eine weltweite Plattform für Lehrer und Schüler, die sich online für gemeinsame Lernerfahrungen vernetzen. Um den Sport auch in Deutschland wieder populärer zu machen und um Kinder und Jugendliche wieder mehr für diesen Mannschaftssport zu begeistern, veranstaltet ePals den Wettbewerb „ePals Volleyball Stars 2014“. Es handelt sich dabei um einen Aufruf an Schul- und Vereinsmannschaften aus dem deutschsprachigen Raum ihre besten Tricks und Spielzüge auf Video aufzunehmen und an ePals zu senden. Die Gewinner werden von ePals ausgewählt und mit Preisen für ihren Aufwand belohnt. Erster Preis ist eine Komplettausstattung  der Mannschaft mit Trikots und Zubehör. Der Zweite Platz erhält zehn Volleybälle und die drittplatzierte Mannschaft kann sich über einen Gutschein für einen Sportausstatter freuen.

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