Krebsforschung: Künstliche Nanopartikel töten Krebszellen

Viele Studenten in Deutschland sind auf die kostenlose Lebensmittel-Ausgabe angewiesen, sagt der Chef der deutschen Tafeln Jochen Brühl. Denn aufgrund der neuen Studienordnungen hätten sie keine Zeit mehr für Nebenjobs. Die Nutzung von Hilfsangeboten sei kein Zeichen von Schande.

Ihren XING-Kontakten zeigen
Sobald ein Tumor Metastasen bildet, ist die Krebserkrankung in einem gefährlichen Stadium. (Foto: Flickr/Pumonary Pathology/CC BY-SA 2.0)

Sobald ein Tumor Metastasen bildet, ist die Krebserkrankung in einem gefährlichen Stadium. (Foto: Flickr/Pumonary Pathology/CC BY-SA 2.0)

Das gefährlichste Stadium einer Krebserkrankung ist der Moment, in dem der Tumor sich im Körper ausbreitet, Metastasen bildet. Wissenschaftler der amerikanischen Cornell Universität haben nun jedoch eine Möglichkeit gefunden, genau diesen Prozess zu verhindern. Sie haben eine Art klebrige Kugel (Nanopartikel) entwickelt, die Tumorzellen im Blut zerstören kann. Hierfür haben die Forscher ein krebszerstörendes Protein namens Trail, das bereits in anderen Krebsstudien verwendet wurde, zusammen mit anderen klebrigen Proteinen zu winzigen Nanopartikel verarbeitet.

Sobald diese klebrigen Kugeln ins Blut gespritzt werden, heften sie sich an den weißen Blutkörperchen an. Kommen sie nun mit sich ausbreitenden Krebszellen in Kontakt, töten sie diese. So könnte man zukünftig die Streuung eines Tumors verhindern. „Immerhin werden 90 Prozent der Todesfälle bei Krebs mit Metastasenbildung in Verbindung gebracht“, zitiert die BBC den leitenden Forscher Michael King. Es müsse zwar noch einiges getan werden, aber die der Nanopartikel Wirkung sei „immens“.

Die Ergebnisse sind sowohl im menschlichen Blut als auch in Mäusen bemerkenswert“, so King. „Nach zwei Stunden im Blut, haben sie (die Tumorzellen, Anm. d. Redaktion) sich buchstäblich aufgelöst.“ Allerdings müssten noch weitere Tests an Mäusen und größeren Tieren gemacht werden, bevor eine ausgiebige Studie am Menschen durchgeführt werden kann. Bisher zumindest konnte aber keine Beeinträchtigung des Immunsystems oder eine Schädigung der Blutzellen bzw. Blutgefäße festgestellt werden, sagte King.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*