Österreich: Gesundheitsminister warnt vor Aluminium

Das Metall ist in Alufolie, Kosmetika und Lebensmittel enthalten. Bislang wurde es von der Industrie als völlig harmlos verkauft. Nun warnt das österreichische Gesundheitsministerium vor den Langzeiteffekten von Aluminium.

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Auch die Alufolie für das Pausenbrot sollte nicht mehr verwendet werden. (Foto: anders-leben.de)

Auch die Alufolie für das Pausenbrot sollte nicht mehr verwendet werden. (Foto: anders-leben.de)

Die Konsumenten sollen vorsorglich auf Produkte mit Aluminium verzichten, so Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger.

Zwar kann die Gesundheitsgefährdung derzeit weder bestätigt noch widerlegt werden, es ist allerdings ratsam, vorsorglich auf die Produkte zu verzichten, die Aluminium enthalten.“, betont der Minister – da Langzeiteffekte bei vielfältiger Anwendung unterschiedlicher Produkte bisher nicht erfasst werden konnten.

Eine neue Studie unter dem Titel „Aluminium-Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körpernaher Anwendungen“ informiert über mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium und seinen Verbindungen in verbrauchernahen Produkten.

Der Minister sieht Handlungsbedarf: „Ich werde mich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass konkrete EU-rechtliche Maßnahmen zum Verzicht auf Aluminium in der Anwendung gesetzt werden. Sofern kein Verzicht möglich ist, sollte zumindest eine Reduktion von Aluminium in derartigen Produkten durchgesetzt werden“
Betroffen sind sowohl Lebensmittel als auch Kosmetika. Deshalb empfiehlt das Ministerium keine unbeschichteten Gefäße aus Aluminium und keine Alufolie zum Zubereiten und Aufbewahren von stark säurehaltigen Lebensmitteln (wie z. B. Tomatensauce, Rhabarberkompott, Apfelmus, etc.) zu verwenden.

Deodorants und Antitranspirantien mit aluminiumhaltigen Inhaltsstoffen sollten nicht auf verletzter beziehungsweise gereizter Haut oder unmittelbar nach einer Rasur aufgebracht werden. Kinder sollten keine aluminiumhaltigen Deodorants oder Antitranspirantien verwenden.

Kommentare

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  1. Weber sagt:

    Aluminium ist eine Gefahr für die Gesundheit – das ist klar zu bestätigen, wissen wir doch schon seit unserer Kindheit (Jg 1945) dass die Aluminiumpfannen die wir Ende 50er kaufen konnten für unsere Gesundheit abträglich waren. Hingegen will mir nicht in den Kopf, dass Aluminium gegen Säuren anfällig ist. So wie Sie schreiben, soll das das Problem sein. Ich bin da anderer Meinung.
    Ganz im Gegenteil sind Laugen oder Flüssigkeiten mit einem pH-Wert < als 7.0 für Aluminium ein Problem. Gegen Säuren ist Aluminium sehr resistent und gibt keine Ionen ab. Aber legen Sie mal Aluminium in eine Lauge – innerhalb kurzer Zeit löst es sich in "Nichts" auf.
    Demnach sind Säuren nicht das Problem von Aluminium, sondern Nahrungsmittel die basisch sind.

    Guten Appetit
    Beat Weber

  2. Phygranimus sagt:

    Hat der Herr Minister auch recherchiert, was durch Flugzeuge in die Luft geblasen wird.
    ( Chemtrails und andere Schandtaten ) ?

    fragt Klaus J. G.

  3. Matthias sagt:

    Oh mein Gott……..ich glaub ich muss mich jetzt erhängen, weil ich jeden Tag mit Alu arbeite

    • Andrew sagt:

      Solche Sprüche hatten die Asbestarbeiter von z. B. Eternit auch mal geklopft … doch auch sie wurden eines besseren belehrt …