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Die Forscher machten das Rauchen als größten Risikofaktor aus. (Foto: Flickr/ smoking by francois karm CC BY 2.0)

Ausschaltung von Risikofaktoren: Veränderter Lebensstil bringt bis zu 17 zusätzliche Jahre

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben errechnet, wie viel Lebenszeit ein Mensch durch bestimmte Verhaltensweisen durchschnittlich einbüßt. Sie stellten fest: Der Verzicht von Alkohol und Zigaretten sowie ein geringer Fleischkonsum bringen statistisch betrachtet bis zu 17 weitere Jahre. Entscheidend dabei ist jedoch die innere Einstellung.

Das intensive Kauen bewirkt gleich mehrere positive Prozesse. Welche Menge jedoch optimal ist, darüber scheiden sich die Geister. (Foto: Flickr/ Eating. by Britt Selvitelle CC BY 2.0)

Kauen für die Waage: 100 Bissen täglich sollen Gewichtsverlust vorantreiben

US-Forscher haben jetzt die vermeintlich optimale Anzahl an Bissen ermittelt, die sowohl der Gewichtsreduktion als auch der Gesundheit am förderlichsten sein soll. Sie empfehlen 100 Mal kauen pro Tag. Die Geschäftswelt hat solche Ratschläge bereits für sich entdeckt und wirft entsprechende Produkte auf den Markt.

Hoher Kaffeekonsum ist ein zweischneidiges Schwert. Die Vor- und Nachteile müssen individuell abgewogen werden. (Foto: Flickr/ cup_cup_cup by Marina CC BY 2.0)

Tinnitus-Prävention: Frauen profitieren von erhöhtem Kaffee-Konsum

Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass mehrere Tassen Kaffee pro Tag offenbar die Entwicklung eines Tinnitus bei Frauen verhindern könnten. Noch sind die Wissenschaftler dem Phänomen nicht vollständig auf die Spur gekommen. Bekannt ist aber bereits, dass das Koffein in der Tat eine direkte Wirkung auf das Innenohr hat.

Eine faire Aufteilung von Kinderbetreuung und Beruf innerhalb einer Familie führt zu einem ausgeglichenen Lebensstil. Davon profitieren auch Kinder. (Foto: Flickr/ Elmo by Jessica CC BY 2.0)

Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern leben gesünder

Kinder gleichgeschlechtlicher Eltern haben eine überdurchschnittliche Gesundheit und ein harmonischeres Familienleben. Der Grund: Die Paare teilen die Kinderbetreuung und berufliche Verantwortung gerechter auf. Das wirkt sich positiv auf das Zusammenleben und somit die Gesundheit der Kleinen aus.

Noch sind die Zusammenhänge zwischen Fitness und Depression nicht abschließend geklärt. Zuträglich scheint Sport dem mentalen Befinden aber auf jeden Fall. (Foto: Flickr/ Golden girl by Ernst Moeksis CC BY 2.0)

Studie: Körperliche Fitness kann Teenager vor Depressionen schützen

Wer den Körper in jungen Jahren fit hält, kann so offenbar dazu beitragen, Depressionen vorzubeugen. US-Forscher haben in einer Studie unter mehreren Hundert Sechstklässlern herausgefunden, dass sich die körperliche Fitness positiv auf das spätere mentale Befinden der Teenager auswirkt. Vor allem bei Mädchen sei der Effekt deutlich beobachtbar gewesen.

Ein Essen außerhalb geht im Schnitt mit 200 zusätzlichen Kalorien einher. (Foto: Flickr/ Bonfini Restaurant by bloomsburys CC BY 2.0)

Gesunde Ernährung: Restaurant genauso schlecht wie Imbissbude

US-Wissenschaftler räumen jetzt mit einem fatalen Trugschluss auf. Wer zum Essen in ein Restaurant geht, ernährt sich nicht zwangsläufig gesünder als Fast-Food-Fans. In ihrer großangelegten Studie wiesen sie nach, dass in beiden Fällen die Kalorienzufuhr deutlich höher als bei Mahlzeiten zuhause ist. Für die Forscher ergibt sich daraus nur ein Schluss: Die Menschen müssen lernen, auch auswärts gesündere Entscheidungen zu treffen.

Narzisten sind stolz auf ihre Eingeschaften und kommunizieren das auch gerne nach außen. (Foto: Flickr/ Selfie by Sarah Van Quickelberge CC BY 2.0)

Effiziente Diagnose: Bereits eine Frage kann Narzissmus nachweisen

Statt eines umfangreichen Psychotests soll jetzt nur noch eine einzige Frage nötig sein, um einen Narzissten zu entlarven. US-Forscher fanden heraus, dass die direkte Ansprache auf die überzogene Selbstliebe der einfachste Weg ist, um zum Ergebnis zu gelangen. Der Grund: Betroffene geben Narzissmus unumwunden zu, denn für sie stellt er kein Problem dar.

Probanden mit einem Vitamin-D-Mangel hatten ein um 125 Prozent höheres Risiko an Demenz zu erkranken. (Foto: Flickr/ My mother by Vince Alongi CC BY 2.0)

Alzheimer: Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Demenz entdeckt

Ältere Menschen mit Vitamin-D-Mangel sind offenbar einer höheren Gefahr ausgesetzt, an Demenz zu erkranken. US-Forscher konnten in einer aktuellen Studie ein um bis zu 125 Prozent gesteigertes Risiko nachweisen. Unklar ist bislang jedoch, ob und wie ein entsprechender Ausgleich durch eine bewusste Ernährung dem Einhalt gebieten kann.

Schon kurze Meditationszeiten genügen, um mit Stress besser umzugehen. (Foto: Flickr/ Meditation by Balint Földesi CC BY 2.0)

Stressbewältigung: Schon 25 Minuten Meditation machen Menschen belastbarer

Um für mentale Entspannung zu sorgen, braucht es offenbar nur wenig Aufwand. US-Forscher haben herausgefunden, dass bereits 25 Minuten Achtsamkeitsmeditation an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um psychische Belastungen zu verringern. Dauerhaft können Menschen mit dieser Methode Stress besser bewältigen.

Um die Gefahren von Kindstod zu minimieren sollte das Kinderbett bei Säuglingen immer in der Nähe der Eltern, aber frei von Spielzeug, Extradecken und Kissen sein. (Foto: Flickr/ Sleeping by Jack DaRos CC BY 2.0)

Hohes Risiko: Kindstod tritt vor allem im Elternbett auf

Das Gros der Todesfälle bei Kleinkindern ist auf das Teilen des Bettes mit den Eltern zurückzuführen. Dabei ist der Risikofaktor bei Babys bis zu drei Monaten am größten. Bei älteren Säuglingen ist hingegen die Erstickungsgefahr durch Spielzeug oder Kuscheltiere beträchtlich.