Die wichtigsten Schlagzeilen des Tages

Der Tag

08.08.14
Narzisten sind stolz auf ihre Eingeschaften und kommunizieren das auch gerne nach außen. (Foto: Flickr/ Selfie by Sarah Van Quickelberge CC BY 2.0)

Effiziente Diagnose: Bereits eine Frage kann Narzissmus nachweisen

Statt eines umfangreichen Psychotests soll jetzt nur noch eine einzige Frage nötig sein, um einen Narzissten zu entlarven. US-Forscher fanden heraus, dass die direkte Ansprache auf die überzogene Selbstliebe der einfachste Weg ist, um zum Ergebnis zu gelangen. Der Grund: Betroffene geben Narzissmus unumwunden zu, denn für sie stellt er kein Problem dar.

07.08.14
Probanden mit einem Vitamin-D-Mangel hatten ein um 125 Prozent höheres Risiko an Demenz zu erkranken. (Foto: Flickr/ My mother by Vince Alongi CC BY 2.0)

Alzheimer: Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Demenz entdeckt

Ältere Menschen mit Vitamin-D-Mangel sind offenbar einer höheren Gefahr ausgesetzt, an Demenz zu erkranken. US-Forscher konnten in einer aktuellen Studie ein um bis zu 125 Prozent gesteigertes Risiko nachweisen. Unklar ist bislang jedoch, ob und wie ein entsprechender Ausgleich durch eine bewusste Ernährung dem Einhalt gebieten kann.

Schon kurze Meditationszeiten genügen, um mit Stress besser umzugehen. (Foto: Flickr/ Meditation by Balint Földesi CC BY 2.0)

Stressbewältigung: Schon 25 Minuten Meditation machen Menschen belastbarer

Um für mentale Entspannung zu sorgen, braucht es offenbar nur wenig Aufwand. US-Forscher haben herausgefunden, dass bereits 25 Minuten Achtsamkeitsmeditation an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um psychische Belastungen zu verringern. Dauerhaft können Menschen mit dieser Methode Stress besser bewältigen.

06.08.14
Um die Gefahren von Kindstod zu minimieren sollte das Kinderbett bei Säuglingen immer in der Nähe der Eltern, aber frei von Spielzeug, Extradecken und Kissen sein. (Foto: Flickr/ Sleeping by Jack DaRos CC BY 2.0)

Hohes Risiko: Kindstod tritt vor allem im Elternbett auf

Das Gros der Todesfälle bei Kleinkindern ist auf das Teilen des Bettes mit den Eltern zurückzuführen. Dabei ist der Risikofaktor bei Babys bis zu drei Monaten am größten. Bei älteren Säuglingen ist hingegen die Erstickungsgefahr durch Spielzeug oder Kuscheltiere beträchtlich.

Akupunktur hat offenbar Einfluss auf die Ausschüttung von Beta-Endorphinen im Gehirn. (Foto: Flickr/ Artsy acupuncture needle design on mom's back by ~ggvic~ CC BY 2.0)

Studie bestätigt: Akupunktur hilft gegen Hitzewallung in der Menopause

Alternativmedizin statt Chemiekeule: Eine umfangreiche Studien-Auswertung hat nun belegt, dass Hitzewallungen in den Wechseljahren wirkungsvoll mit Akupunktur bekämpft werden können. In Deutschland leiden mehr als die Hälfte aller Frauen unter diesen unangenehmen Begleiterscheinungen. Eine Hormontherapie kommt für viele aber nicht infrage.

05.08.14
In Deutschland entstehen 53 Kilo vermeidbarer Abfälle pro Person und Jahr. (Foto: Flickr/i-Waste by Erich Ferdinand CC BY 2.0)

Lebensmittelverschwendung: Neue App soll Ressourcen schonen und Geld sparen

Die alltägliche Lebensmittelverschwendung kostet die USA rund 165 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Ein App-Entwickler aus New York will diese Summe künftig deutlich schrumpfen lassen. Via Mobiltelefon sollen Händler und Konsumenten schneller zueinander finden und Nahrungsmittel doch noch auf den Tisch statt in den Müll befördern. Eine Idee, die auch in Deutschland äußerst lukrativ wäre.

Wissen Mediziner mehr über die Wirkmechanismen, die Krebs bei Männern und Frauen verursachen, können sie auch die Therapie deutlich optimieren. (Foto: Flickr/ Bad Haircut by Kevin Stanchfield CC BY 2.0)

Gehirn-Tumor: Darum erkranken Männer häufiger als Frauen

Jüngste Erkenntnisse von US-Forschern legen nahe, die Krebsforschung künftig deutlich differenzierter nach Männern und Frauen zu betrachten. Bei der Erforschung von Gehirn-Tumoren machten sie jetzt ein bestimmtes Protein aus, das bei Männern inaktiver als bei Frauen ist. Die Folge: Männliche Patienten haben lebenslang ein höheres Erkrankungsrisiko.

04.08.14
Wenn wir das richtig anstellen, kann es die nächste Mikrowelle in ihrer Küche sein", so Nestlé-Chef Paul Bulcke. (Foto: Flickr/ Microwave by Paul Downey CC BY 2.0)

Nestlé entwickelt personalisiertes Küchengerät für Nährstoffe

Nestlé arbeitet derzeit an der Entwicklung eines Haushaltgeräts, das seinen Benutzer individuell mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Mit dem Projekt „Iron Man“ sollen Krankheiten durch Nahrungssergänzung bekämpft werden. Allerdings ist das persönliche Gesundheitsprofil bisher zu teuer.

Die Faktoren, die eine Essstörung befeuern, begleiteten die Frauen oft bis ins Erwachsenenalter. (Foto: Flickr/Havre's Shopping Mecca by Nomadic Lass CC BY 2.0)

Diät in Kindheit und Jugend: Frauen müssen mit Spätfolgen für ihre Gesundheit rechnen

Je früher junge Frauen mit einer radikalen Diät beginnen, desto schlimmer können die langfristigen gesundheitlichen Folgen sein. Das haben US-Forscher jetzt in einer großangelegten Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftler treffen mit ihren Warnungen den Nerv der Zeit. Doch noch gibt es Widerstand.

01.08.14
Acht Stunden sitzen und arbeiten - dafür sind weder Gehirn noch Körper geschaffen. (Foto: Flickr/ New office by Phil Whitehouse CC BY 2.0)

Formel für optimale Produktivität: Immer wieder Sprints mit kurzen Pausen

Die Auswertung einer speziellen Time-Tracking- und Produktivitäts-App hat ergeben: Die optimalsten Büro-Ergebnisse erzielt derjenige, der seinen Rhythmus wie ein Sportler gestaltet. Intensiven, kürzeren Arbeitsphasen folgen kleine, aber konsequente Pausen. Um wirklich erfolgreich zu sein, brauche es offenbar nicht einmal Überstunden.

Betroffene wünschen sich oft, statt fernzusehen oder zu spielen, etwas sinnvolleres getan zu haben. (Foto: Flickr/ The Wire by Caitlin Regan CC BY 2.0)

Feierabend: TV und Videospiele haben keinen Entspannungs-Effekt

Sich nach der Arbeit durch das TV-Programm zappen oder ein paar Runden digitale Spielerei sind beim Abschalten weniger hilfreich, als bislang gedacht. Eine aktuelle Studie kommt sogar zu dem Schluss: Nach solchen Feierabendaktivitäten fühlen sich viele meist sogar schlechter als zuvor. Der Grund: Sie erzeugen erneut Gefühle wie Schuld oder Versagen.

31.07.14
Um eine Feinbestimmung handelt es sich beim entworfenen Bluttest nicht. Aber er liefert zumindest erste Anhaltspunkte für erhöhte Aufmerksamkeit. (Foto: Flickr/ 100_8965 by AlishaV CC BY 2.0)

Suizid-Risiko: Bluttest könnte neues Frühwarnsystem werden

Mediziner sollen Suzidigefährdete künftig mittels einer Blutprobe identifizieren können. US-Forscher haben bei Selbstmördern die verminderte Aktivität eines Gens ausgemacht, das negative Gedanken kontrolliert und impulsives Verhalten unterdrückt. Mit einem darauf hin entworfenen Test lagen die Wissenschaftler zu fast 100 Prozent richtig.

Ob die aktuelle Empfehlung der Weisheit letzter Schluss ist, bleibt wahrscheinlich streitbar. (Foto: Flickr/ me and the fruit and vegetables by slightly everything CC BY 2.0)

Obst und Gemüse: Mehr als fünf Portionen täglich braucht es nicht

Eine Meta-Analyse aktueller Studien will nun endgültig Klarheit über die optimale Menge an Obst und Gemüse auf dem täglichen Speiseplan schaffen. Das internationale Forscherteam empfiehlt fünf Portionen, um etwa den Tod durch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorzubeugen. Alles darüber hinaus sei der Gesundheit nicht weiter zuträglich.

30.07.14
Die Rattenmutter wurde schon weit vor der Schwangerschaft konditioniert. Ihre Angst übertrug sie später auf ihren Nachwuchs. (Foto: Flickr/I am babysitting for spring break by Dawn Huczek CC BY 2.0)

Angstgefühle: Mütter warnen Babys mit ihrem Körpergeruch

US-Forscher haben nun einen weiteren Weg entdeckt, wie Mütter ihre Kinder erziehen. Angst vor Gefahren lernen die Kleinen demnach durch Übertragung. Sie riechen diese bei ihrer Mutter. Herausgefunden haben das Wissenschaftler der University of Michigan im Versuch mit Ratten.

Es braucht kein zeitaufwendiges Fitness-Programm, um die Gesundheit nachhaltig zu steigern. (Foto: Flickr/ Running by j0sh (www.pixael.com) CC BY 2.0)

Studie: Schon fünf Minuten joggen täglich verlängern das Leben

Selbst geringe Anstrengungen reichen offenbar aus, um etwas für die eigene Herzgesundheit zu tun. US-Forscher fanden jetzt heraus, dass sich schon einige Minuten Jogging am Tag positiv auswirken. Die Geschwindigkeit des Laufs ist dabei übrigens nicht entscheidend.

29.07.14
Die Migräne lässt Betroffene regelrecht wegtreten eine genaue Datenaufzeichnung ist für viele unmöglich. (Foto: Flickr/ Hangover by mislav-m CC BY 2.0)

Migräne: Neue Online-Plattform will Therapie verbessern

Mit Hilfe einer neuen App sollen Migräne-Patienten und ihre Ärzte künftig besser zusammenarbeiten. Ein Startup aus Singapur hat hierzu eine Online-Plattform entwickelt, die wie eine Art Symptom-Tagebuch genutzt wird. Im Notfall sollen auch Daten gespeichert werden, wenn der Patient dies im Zuge einer Attacke vergisst.

Bisher war es nur eine Ahnung: Jetzt haben Forscher belegt, dass der Blick mehr sagt als Tausend Worte. (Foto: Flickr/ glowing turista by The Sean & Lauren CC BY 2.0)

Liebe oder Sex? Die Augen verraten die Intention

US-Forscher haben jetzt eine romantische Vorstellung bestätigt: Liebe auf den ersten Blick gibt es tatsächlich. Das Team hat hierzu die Augen der Probanden genau unter die Lupe genommen. Je nachdem, wohin die Pupille wandert, lassen sich offenbar auch die Absichten des Gegenübers bestimmen.

28.07.14
Ob sich die lockere Begrüßungsformel durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. (Foto: Flickr/ by Click! the Web Series CC BY 2.0)

Grippe-Prävention: Wissenschaftler empfehlen Gruß mit der Faust statt Handschlag

Um Krankheiten zu vermeiden, sollten sich Menschen künftig nicht mehr die Hand geben. Stattdessen empfehlen britische Forscher sich die Gepflogenheiten junger Leuten anzueignen und sich mit der Faust zu begrüßen. Der Grund: Auf diese Weise lässt sich die Übertragung von Bakterien und Viren um bis zu 90 Prozent senken.

Findet sich die Schaltzentrale auch im menschlichen Gehirn, wären völlig neue Therapieansätze bei Ess-Störungen möglich. (Foto: Flickr/ 40+290 Notch by bark CC BY 2.0)

Ess-Sucht: Forscher entdecken Appetitzügler im Gehirn

US-Wissenschaftler haben bei Versuchen mit Mäusen offenbar jene Gehirnzellen entdeckt, die das Verlangen nach Essen einfach ausschalten können. Wurden die entsprechenden Neuronen aktiviert, wirkte sich das umgehend auf die Nahrunsaufnahme aus. Die Ergebnisse könnten in Zukunft neue Therapie-Methoden etwa bei extrem über- oder auch untergewichtigen Patienten ermöglichen.

25.07.14
Der Mensch verbringt gut ein Drittel seines Lebens im Bett. Dem Schlafzimmer widmen wir aber nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit. (Foto: Flickr/ Sleeping OMG by CarbonNYC CC BY 2.0)

Neuartiger Sensor überwacht Umweltfaktoren im Schlafzimmer

Eine kleine Kugel soll in Zukunft für mehr Schlafqualität sorgen. Das Kombi-Gerät arbeitet mit diversen Sensoren und einer App, die uns auf Störenfriede im Schlafzimmer aufmerksam machen. Bereits im Herbst kommt The Sense auf den Markt.