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Gesundheit

Kindern, die per Kaiserschnitt geboren werden, fehlt der positive Stress, der sie auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vorbereitet. (Foto: Flickr/ Baby by gabi_menashe CC BY 2.0)

Studie: Kaiserschnitt-Geburt hat Einfluss auf die Stammzellen

Ist ein Kind nicht dem positiven Stress einer natürlichen Geburt ausgesetzt, kann das offenbar Auswirkungen auf seine spätere Gesundheit haben. Schwedische Forscher haben die Stammzell-DNA von Babys analysiert, die entweder auf normalem Weg oder per Kaiserschnitt zur Welt kamen. Das Ergebnis: Gleich in mehreren hundert DNA-Regionen zeigten sich Unterschiede. Ob diese aber langfristig sind, muss noch geklärt werden.

Bislang war der Herzschrittmacher die einzige Option für Patienten mit Rhythmusstörungen. Das Gerät und seine damit verbundenen Risiken könnten in einigen Jahren der Vergangenheit angehören. (Foto: Flickr/ Medtronic EnRhythm Pacing System by stev.ie CC BY 2.0)

Hilfe für Herzkranke: Forscher testen Bio-Schrittmacher am Schwein

US-Wissenschaftler haben erste Erfolge mit so genannten biologischen Herzschrittmachern erzielt. Per Gen-Therapie verhalfen sie Schweinen zu einem stabilen Herzrhythmus. Von dem neuen Verfahren könnten künftig nicht nur Erwachsene profitieren. Auch für ungeborene Kinder mit Herzfehler wäre so eine Rettung möglich.

Die Patientin hatte zuvor 16 Jahre unter einer beidseitigen Stimmlippenlähmung gelitten. (Foto: Flickr/ don't speak by Gustavo Devito CC BY 2.0)

Kehlkopfschrittmacher hilft gegen Stimmlippenlähmung

In Gera haben Ärzte einer Patientin erstmals erfolgreich einen Kehlkopfschrittmacher implantiert. Dieser erleichtert das Atmen und Sprechen, indem er den Öffnermuskel im Kehlkopf stimuliert. Entwickelt wurde das Gerät in Kooperation mit einem Hörimplant-Anbieter.

Die Forscher hoffen durch ihre Entdeckung der Entschlüsselung des Bewusstseins ein Stück näher gekommen zu sein. (Foto: Flickr/ Brain by dierk schaefer CC BY 2.0)

Menschliches Gehirn: Forscher entdecken Ein- und Ausschalter

Wissenschaftler aus den USA haben durch Zufall eine interessante Region im menschlichen Gehirn entdeckt. Während eines Experiments fanden sie quasi einen „Schalter“, über den eine Person in den Schlafzustand versetzt werden kann. Die neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, besser zu verstehen, wie unser Gehirn tatsächlich arbeitet.

Die Verbreitung von Fettleibigkeit in Europa. (Grafik: Wikimedia/Stefan Xp)

Therapie von übergewichtigen Kindern nur begrenzt wirksam

Eine aktuelle Langzeitstudie, die zur nachhaltigen Gewichtstherapie für Kinder und Jugendliche beitragen soll, hat ergeben, dass Verbesserungen des Gesundheitsverhaltens sowie zur Gewichtsstabilisierung nur schwer umzusetzen sind. Insgesamt waren 48 Einrichtungen an der Untersuchung beteiligt.

Offiziell dürfen Materialien für den Lebensmittelkontakt bei normaler Benutzung gar keine Stoffe abgeben, „die geeignet sind, die menschliche Gesundheit zu gefährden“. (Foto: Flickr/Your Comments Here by TerryJohnston CC BY 2.0)

Gift in Pappe und Plastik: Kaffee zum Mitnehmen birgt Gesundheitsrisiken

Der schnelle Genuss eines Coffee to Go könnte langfristige Auswirkungen auf den Organismus haben. Schuld ist jedoch nicht das Heißgetränk. Gefährlich sind Weichmacher und andere unbekannte Variablen, die ungewollt über den Pappbecher und den Plastikdeckel mit aufgenommen werden.

Warum die eingesetzten Maßnahmen ihre Wirkung nicht wie gewünscht entfalten konnten, ist unklar. (Foto: Flickr/ Young mum by DFID CC BY 2.0)

Studien: UN-Strategien sind wirkungslos

Die UN versucht Gelder zur Bekämpfung der Müttersterblichkeit einzusammeln, obschon die bisherigen Maßnahmen offenbar wenig fruchten. In den vergangenen zehn Jahren wurden Millionen Dollar für Gesundheits-Initiativen in Entwicklungsländern ausgegeben, die von der Weltgesundheitsorganisation als wertvoll erachtet wurden. Fachleute fordern nun eine Fehleranalyse, statt einer weiteren unreflektierten Geldverschwendung.

Prothesenträger haben häufig mit schmerzhaften Pilzinfektionen im Mund zu kämpfen. Forscher in Portugal arbeiten an einer möglichen Lösung. (Foto: Flickr/ by U.S. Pacific Air Forces CC BY 2.0)

Schwere Mundinfektionen: Silber ist wirksamer als Antibiotika

Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde kolloidales Silber zur Infektionsbekämpfung eingesetzt. Jetzt erleben die ultrafeinen Partikel von elementarem Silber ein Comeback. Das so genannte Nanosilber hat sich als effektives Werkzeug zur Bekämpfung von heftigen Mundinfektionen herausgestellt. Unumstritten ist ein möglicher Einsatz aber nicht.

Süßer Genuss ohne Folgen: Die Wissenschaftler denken auch an einen digitalen Lutscher. (Foto: Flickr/Biubiu y el lolly by JavierPsilocybin CC BY 2.0)

Wissenschaftler arbeiten an künstlichem, digitalen Geschmack

Ein Gerät ermöglicht es, den Geschmack von bestimmten Nahrungsmitteln beziehungsweise Speisen digital nachzuahmen. Zwei Elektroden bilden den Geschmack auf der Zunge nach. Mit einem auf dieser Technik basierenden digitalen Lutscher sollen Diabetiker zukünftig Süßes schmecken, ohne sich zu gefährden.

Pollenflug ist mittlerweile ein Thema fast während des gesamten Jahres. (Foto: Flickr/ puffby Robert S. Donovan CC BY 2.0)

Längere Pollensaison zieht Leiden der Allergiker hin

Pollen-Allergiker reagieren mittlerweile nicht selten das ganze Jahr. Die Patienten bekommen die Folgen des Klimawandels hautnah zu spüren. Denn dieser hat die Blütezeit der Pflanzen deutlich verlängert. Die Pollen fliegen fast 365 Tage und oft weiter als bisher.