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Gesundheit

Arbeitsmoral: Spanier sollen früher ins Bett gehen

In Spanien sollen die TV-Nachrichten künftig eine Stunde eher beginnen, so der Wunsch des Gesundheitsministeriums. Die Bürger könnten dann eine Stunde zeitiger schlafen gehen. Die Regierung will den Tagesablauf der Bürger an europäische Verhältnisse anpassen.

Arzneimittelrückstände in unseren Wasserbeständen lassen sich reduzieren. (Foto: Flickr/Gareth Haywood)

Arzneimittelrückstände in Trink- und Mineralwasser vermeidbar

Viele Stoffe in Medikamenten scheidet der Mensch mit dem Urin unverändert wieder aus. Dazu gehören Schmerzmittel, Antibiotika, Blutdrucksenker, Psychopharmaka und Hormone. Wer ungenutzte Medikamente durch die Toilette spült, trägt zur Verschmutzung des Trink- und Mineralwassers zusätzlich bei. Im Oberflächenwasser finden sich Spuren von über 100 verschiedenen Stoffen.

Fast jede dritte Klinik schreibt rote Zahlen. Wirtschaftliche und medizinische Entscheidungen stehen nicht immer im Einklang. (Foto: Flickr: TÜV/SÜD)

Kostendruck bei Ärzten beeinträchtigt das Patientenwohl

Leitende Ärzte müssen zunehmend ökonomische Entscheidungen treffen, um die Kliniken profitabel zu halten. Einer Studie zufolge schränkt der ökonomische Druck der Ärzte das medizinische Wohl der Patienten ein. Die Ärzte beklagen, dass zwischen der kaufmännischen und der medizinischen Seite der Kliniken keine partnerschaftliche Zusammenarbeit existiert.

Pharmafirmen nehmen Strafzahlungen für Marketing-Vorteile in Kauf

Strafzahlungen von nationalen und internationalen Kontrollbehörden gehören fest zum Geschäftsmodell der Pharmaindustrie. Die Millionenstrafen sind oft nur ein Bruchteil dessen, was sich mit einer ausgeklügelten Marketing-Strategie und einem Medikament vorher verdienen lässt. Einer Studie zufolge wiegen allein die Gewinne aus 2012 die Strafzahlungen aus zwei Jahrzehnten wieder auf.

Rückstände aus dem Unkrautvernichter Roundup von Monsanto sind einer Studie zufolge die Ursache für Darmkrankheiten. (Screenshot: Monsanto.com)

Neue Studie: Roundup von Monsanto greift Verdauung an

Glyphosat, ein Bestandmittel in Monsantos Unkrautvernichter Roundup, soll für den weltweiten Anstieg von Darmerkrankungen verantwortlich sein. In Nordamerika und Europa ist jeder Zwanzigste betroffen. Roundup ist eines der meistverkauften Herbizide überhaupt.

Seit 1980 hat sich die weltweite Verbreitung der Fettleibigkeit fast verdoppelt – auf mittlerweile 12 Prozent. (Grafik: Nature)

Schlechte Ernährung: Fettleibigkeit wird zur Epidemie

Die Fettleibigkeit ist vor allem in den Industriestaaten ein wachsendes Problem. In den USA ist bereits jeder dritte Erwachsene betroffen. Doch auch in den ärmeren Ländern nimmt das Problem epidemische Ausmaße an.

Muttermilch von fremden Müttern ist nicht immer gesund für das Baby. Insbesondere dann nicht, wenn die Herkunft und der Zustand der Muttermilch unklar sind. (Foto: Flickr/Mike Haller/CC BY 2.0)

Muttermilch aus Online-Börsen gefährdet Neugeborene

Im Internet ist ein Markt für Muttermilch entstanden. Auf Online-Börsen oder auf Facebook verkaufen einige Mütter ihre überschüssige Muttermilch aus Profitgründen. Doch 75 Prozent der dort angebotenen Muttermilch sind zu sehr verkeimt. Auch eine Infektion mit Krankheitserregern ist möglich.

Mit einer Spritze sollen winzige Teile in den menschlichen Organismus gelangen, wo sie von Mini-Robotern mit Greifarmen zusammengebaut werden sollen. (Foto: Flickr/Sascha Kohlmann)

Mini-Roboter bauen Medizinequipment im Körper

Mini-Roboter können nach der Injektion in den menschlichen Körper durch die Blutbahn transportiert werden und erstellen Medizin-Equipment im Körper. Die Einzelteile werden von den Greifarmen der Roboter zusammengebaut. Die Steuerung erfolgt durch ein äußerliches Magnetfeld.

Für Medikamente und Hautkosmetika könnte die Forschung bald auf Tierversuche verzichten. (Foto: Flickr/Patrik Tschudin)

Menschliche Haut aus Stammzellen könnte Tierversuche ergänzen

Wissenschaftlern ist es gelungen, menschliche Haut aus Stammzellen zu züchten. Das könnte in Zukunft eine Alternative zu Tierversuchen liefern. Bei der Erprobung von Medikamenten und Kosmetika an menschlicher Haut könnte auf Tiere verzichtet werden.

Die alte Glühbirne war ungefährlich. Die neue Energiesparlampe enthält Quecksilber, von dem Forscher jetzt herausgefunden haben, dass es noch gefährlicher ist als bisher bekannt. (Foto: Flickr/pialicieux)

Quecksilber in Energiesparlampen kann Kindern schaden

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Quecksilber bei Kindern Autismus auslösen kann. Das giftige Schwermetall ist in Energiesparlampen enthalten, über deren Entsorgung sich die sonst so regulierungsfreudige EU keine Gedanken gemacht hat.