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Lebensmittel

Über die Pollen gelangen die Pestizide in den Bienenstock. Innerhalb von zwei Tagen stirbt das ganze Bienenvolk, nachdem es dem giftigen Stoff einmal ausgesetzt war. (Foto: flickr/blunews.org)

Bienensterben ist alarmierend für Wirtschaft und Ernährung

Sterben die Bienen weiterhin so schnell wie in den vergangenen zehn Jahren, wird es einige Lebensmittel bald nicht mehr geben. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden. Wechselwirkungen zwischen Pestiziden und Pilzschutzmitteln sind vermutlich für das Massensterben der Bienenvölker verantwortlich.

Das Ernährungsproblem wird die Menschheit spalten: Wegen der hohen Lebensmittelpreise werden natürliche Lebensmittel zu einem Luxusartikel. (Foto: Flickr/Martin)

Können künstliche Lebensmittel den Hunger bekämpfen?

Bei den Lebensmitteln droht eine massive Spaltung der Welt: Wegen zahlreicher Naturkatastrophen und Finanzspekulationen werden die Preise in den kommenden Jahren explodieren. Eine denkbare Variante: Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung können sich in Zukunft nur noch die wenigsten leisten.

Geht es nach dem mecklenburgischen Landwirtschaftsminister stehen Elstern und andere aasfressende Vögel bald auf der Abschussliste der Jäger. (Foto: Flickr/maaddin)

Schweinepest: Mecklenburg-Vorpommern bläst zur Jagd auf Vögel

In Mecklenburg-Vorpommern hat der Landwirtschaftsminister Vögel zum Abschuss freigegeben. Damit soll eine mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Als Aasfresser seien sie potentielle Verbreiter des Krankheitserregers. Der Fleischindustrie droht ein Milliarden-Desaster, wenn die Schweinepest auf Deutschland übergreift.

Wird genmanipuliertes Saatgut bald über die Türkei auf den europäischen Markt gelangen? (Foto: Flickr/labormikro)

Monsanto will Saatgut über die Türkei in Europa verbreiten

Monsanto hat offenbar einen Weg gefunden, den europäischen Markt vom Osten her aufzurollen. Der US-Konzern möchte seine Produktionsstätte in der Stadt Bursa ausbauen, um den europäischen Markt mit genmanipuliertem Saatgut zu versorgen.

Eine freiwillige Feldbefreiung in Brandenburg 2007: Mittlerweile hat die Bundesregierung genmanipulierten Mais zugelassen. (Foto: flickr/gendreckweg23/CC BY-ND 2.0)

Bundestag stimmt für Zulassung von Gen-Mais

Die Abgeordneten im Bundestag befürworten eine Zulassung von „Mais 1507“. Als Lebens- und Futtermittel ist der Gen-Mais von DuPont bereits zugelassen. Im Februar wird im EU-Ministerrat über die Anbau-Genehmigung abgestimmt.

Auf Wunsch von Kanzlerin Angela Merkel wird Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich sich seiner Stimme enthalten. Damit macht Deutschland den Weg für Genmais in der EU frei. (Foto: Flickr/blu-news.org/CC BY-SA 2.0)

Anbau von Genmais 1507 in Europa nicht mehr aufzuhalten

Der Genmais 1507 der Lebensmittelkonzerne DuPont und Dow Chemical steht vor der Zulassung in der EU. Die Agrarminister konnten keine qualifizierte Mehrheit aufbringen. Die EU-Kommission wird der Industrie die Erlaubnis zum Anbau in Europa erteilen.

Gesundheitliche oder Umweltbedenken werden als Begründung für ein Verbot für den Anbau von Genmais nicht akzeptiert. (Foto: Flickr/GuenterHH/CC BY-ND 2.0)

Genmais-Verbot: Alleingang für Deutschland nicht möglich

Nationale Anbauverbote sind in der EU schwer durchsetzbar. Gesundheitliche oder Umweltbedenken werden als Begründung für ein Verbot nicht akzeptiert. Den Bürgern wurde bewusst die Unwahrheit erzählt.

Die EU beschließt Positionslimits im Handel mit Rohstoffen, die starke Schwankungen bei Lebensmittel- und Energiepreisen verhindern sollen (Foto: Consilium).

EU beschließt Grenze für Spekulation mit Lebensmitteln

Die EU einigt sich auf strengere Regeln für Hochfrequenzhandel und Rohstoffmärkte. Die strikteren Finanzmarkt-Vorschriften sollen mehr Transparenz schaffen und Börsenturbulenzen abmildern. Spekulationen auf Lebensmittel werden harte Grenzen gesetzt.

Äpfel werden unterschätzt. Täglicher Genuss stärkt die Abwehrkräfte. (Foto: Flickr/Auf geht’s 2013/CC BY 2.0)

Oxford-Studie: Ein Apfel am Tag kann Herzinfarkt verhindern

Herzinfarkte und Schlaganfälle können mit einem Apfel täglich fast genauso effektiv verhindert werden wie mit Medikamenten. Zwar kostet das Obst mehr als die Medikamente. Aber Nebenwirkungen wie Diabetes und Muskelschwäche treten beim Apfel nicht auf.

Die EU-Kommission will genau kennzeichnen, was im Essen der EU-Bürger enthalten ist. (Foto: Consilium)

Restaurants müssen künftig nach EU-Vorgaben kochen

Restaurant-Besitzer müssen schon bald ihre Speisekarten überarbeiten. Die EU zwingt die Wirte, 14 Lebensmittel, die Allergien auslösen können, ausdrücklich aufzuführen. Die damit verbundene Bürokratie wird Wirte zwingen, vermehrt Fertigprodukte zu nutzen. Genau das bezweckt die globale Lebensmittel-Industrie, die für die Verordnung heftigste Lobbyarbeit betrieben hat.