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Natur

Der Schweinswalbestand in der Nord- und Ostsee nimmt weiter ab. (Foto: Flickr/ Harbour porpoise by VisitGrosMorne CC BY 2.0)

Windpark-Lärm treibt Schweinswale in die Flucht

Die Schweinswale in der Nordsee flüchten vor dem Baulärm des Offshore-Windparks Butendiek. Dafür soll jetzt die Bundesrepublik zur Verantwortung gezogen werden. Der Naturschutzverband NABU klagt gegen die Baugenehmigung und den Betrieb der Windanlage. Diese soll gegen zahlreiche Naturgesetzte verstoßen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weisen die Vorwürfe zurück.

Die Abwassernutzung könnte eine effiziente Alternative in der nachhaltigen Energiegewinnung bieten und Europa helfen, sich von der Nutzung fossiler Brennstoffe zu lösen. (FotoL Flickr/ Sewage by Les Chatfield CC BY 2.0)

Verstecktes Potential: Abwasserwärme aus der Kanalisation

Die österreichische Stadt Amstetten erzeugt Energie aus recyceltem Klärwasser. Die Wärme wird dem Abwasser durch ein Pumpensystem entzogen und zum Heizen oder Kühlen von Gebäuden wieder verwendet. Die Energiequelle ist günstig und regional verfügbar.

Geht es nach Oxitec, soll sich die Mittelmeerfruchtfliege mittels Gentechnik selbst ausrotten. (Foto: Flickr/ k7026-19 by U.S. Department of Agriculture CC BY 2.0)

Fruchtfliegen-Plage: Gentechnik soll Population eindämmen

Britische Wissenschaftler haben eine vermeintlich kostengünstige, effiziente und umweltfreundliche Methode gefunden, um die weltweite Fruchtfliegenplage zu bekämpfen. Die Forscher fanden heraus, dass sie mit Hilfe genetisch veränderter Tiere für ausschließlich männliche Nachkommen sorgen können. Mit dieser Methode wäre es möglich, die Anzahl der Fruchtfliegen in relativ kurzer Zeit deutlich zu verringern. Ganz unumstritten sind solche Maßnahmen allerdings nicht. Open-Field-Tests wurden bislang noch nicht durchgeführt.

Die Rattenmutter wurde schon weit vor der Schwangerschaft konditioniert. Ihre Angst übertrug sie später auf ihren Nachwuchs. (Foto: Flickr/I am babysitting for spring break by Dawn Huczek CC BY 2.0)

Angstgefühle: Mütter warnen Babys mit ihrem Körpergeruch

US-Forscher haben nun einen weiteren Weg entdeckt, wie Mütter ihre Kinder erziehen. Angst vor Gefahren lernen die Kleinen demnach durch Übertragung. Sie riechen diese bei ihrer Mutter. Herausgefunden haben das Wissenschaftler der University of Michigan im Versuch mit Ratten.

Die grünen Lungen der Erde sind in Gefahr. Ausrangierte Handys sollen jetzt zu ihrem Schutz beitragen. (Foto: Flickr/ Rainforest debris after the tree falls by Tatters CC BY 2.0)

Zweites Leben von Smartphones: Alt-Geräte decken Abholzung auf

Statt im Müll zu landen, werden alte Android Smartphones nun einer neuen Verwendung zugeführt. Ein US-Startup modifiziert gespendete Geräte und installiert sie im Regenwald. Das Ziel: Illegale Abholzung soll so verhindert und Verantwortliche dingfest gemacht werden können.

Bisher stand das Bienensterben im Fokus. Jetzt ist klar: Die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln reichen deutlich weiter. (Foto: Flickr/ Bee by dicktay2000 CC BY 2.0)

Pestizide: Nicht nur Bienen sind bedroht

Pestizide haben einen weitaus größeren Einfluss auf die Umwelt, als bislang angenommen. Wie eine aktuelle Studie aufzeigt, werden durch ihren Einsatz Erde, Luft und Wasser nachhaltig und tiefgreifend vergiftet. Betroffen sind davon nicht nur die Bienen und andere Bestäuber. Auch Regenwürmer, Fische und Vögel werden in Mitleidenschaft gezogen.

Ihre Sterblichkeit liegt 10 Prozent über den historischen Höchstwerten. (Foto: Flickr/Blumenbiene/CC BY 2.0)

Industrie gegen Natur: Mysteriöses Bienensterben in Kalifornien

In Kalifornien sorgen sich die Imker um die Mandelernte: Die Sterblichkeit der Bienen ist aus unerklärlichen Gründen dramatisch angestiegen. Die Todesrate ist über 30 Prozent gestiegen – so hoch wie noch nie. Die Produktion von Mandelmilch hat zu einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen geführt. Die Bienen können den industriellen Anforderungen offenbar nicht gerecht werden.

Atomkraftwerke auf der ganzen Welt sind bei Erdbeben gefährdet. (Foto: Flickr/Marcel G/CC BY-Sa 2.0)

Experte warnt vor Erdbeben: Atomkraft-Werke weltweit gefährdet

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sieht Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

Dieser Rundkopf-Delfin strandete an der Küste von Paia in Hawaii. Die Obduktion gibt den Forschern Rätsel auf. Noch kann nicht gesagt werden, ob das eigentlich in extremer Tiefe lebende Tier ein Opfer der radioaktiven Verseuchung des Pazifik nach der Atom-Katastrophe von Fukushima geworden ist. (Foto: Hawaii Pacific University, Bill Lewis)

Rätselhafter Tod eines Tiefsee-Delfins: Starb er wegen Fukushima?

Ein Rundkopf-Delfin ist vor der Küste Mauis gestrandet. Erste Untersuchungen zeigen, dass der Delfin an einer mysteriösen Erkrankung litt, die Herz, Lunge und Magen angreift. Es ist nicht auszuschließen, dass der Tod in Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima steht. Das radioaktive Wasser bedroht das gesamte Öko-System des Pazifik.

Das Bild zeigt die Entstehung des Taifuns Haiyan in einer Visualisierung für den Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 3. November. Niedrige Scherwinde und warme Meerestemperaturen haben den Taifun so aufgeladen, dass er seine zerstörerische Kraft entwickeln konnte. Die Erwärmung der Meere gilt als einer der Indikatoren für einen Klimawandel. (Foto: www.nnvl.noaa.gov)

Philippinen: Taifun Haiyan war der stärkste Sturm aller Zeiten

Der Taifun Haiyan gibt den Forschern Rätsel auf: Es ist noch unklar, ob der fortschreitende Klima-Wandel oder andere Natur-Phänomene für die Katastrophe verantwortlich sind. Der Streit zwischen Lobbygruppen und wissenschaftlichen Glaubens-Gemeinschaften hat jedoch dazu geführt, dass die Menschheit den Natur-Gewalten noch genauso hilflos gegenüber steht wie in der Steinzeit.