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Becquerel

Wie hoch die Strahlung in Fukushima wirklich ist, erfährt man nicht durch die ortsansässigen Medien. (Foto: Flickr/marfis75/CC BY-SA 2.0)

Zensur: Japan lügt bei Fukushima-Strahlung

Die Strahlung in Fukushima ist zehn mal so hoch wie ursprünglich angegeben. Dies musste Tepco kürzlich bekannt geben. Gleichzeitig verschärft Japans Regierung die Zensur bei Nuklear-Themen. Kritische Journalisten werden unter Druck gesetzt und zum Rücktritt gedrängt.

Fukushima strahlt: Wie groß der radioaktive Outfall nach der Atomkatastrophe sein, wird, weiß nur die Regierung ganz genau. (Foto: Flickr/zigazou76/CC BY 2.0)

Fukushima: Japan hat vor Olympia-Bewerbung falsche Zahlen geliefert

Tepco hat Strahlenwerte zurückgehalten, um die Olympia-Bewerbung Japans nicht zu gefährden. Trotz massiver Verseuchung meldete das Unternehmen die Werte nicht der Atombehörde. Japan hatte vor Vergabe der Olympischen Spiele 2020 versichert, die Lage sei unter Kontrolle.

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology in den USA vergleichen die radioaktive Strahlung nach der Atomkatastrophe in Fukushima mit Tschernobyl. (Foto: Flickr/InSapphoWeTrust/CC BY-SA 2.0)

Fukushima: USA behindern Messung von radioaktivem Niederschlag

Das renommierte Forschungszentrum MIT ist besorgt: Messungen des gefürchteten radioaktiven Niederschlags von Fukushima haben höhere Werte ergeben, als nach der Atom-Katastrophe von Tschernobyl. Die US-Behörden hatten versucht, die Wissenschaftler an den Messungen zu hindern.

Messung in sicherer Entfernung vom Unfallort. DIrekt an den verseuchten Wassertanks herrscht Lebensgefahr. (Foto: Flickr/Global 2000/CC BY-ND 2.0)

Strahlung übersteigt Grenzwert um 700 Prozent

Die Strahlenwerte in Fukushima erreichen das Achtfache des festgelegten Grenzwerts. Tepco vermutet als Grund die starke Abstrahlung der Wasser-Tanks, in denen das radioaktive Grundwasser lagert. Zudem entdeckte die Firma ein Leck an Reaktor 3, aus dem große Mengen radioaktives Wasser austreten.