Alle Artikel zu:

Bienen

Bisher stand das Bienensterben im Fokus. Jetzt ist klar: Die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln reichen deutlich weiter. (Foto: Flickr/ Bee by dicktay2000 CC BY 2.0)

Pestizide: Nicht nur Bienen sind bedroht

Pestizide haben einen weitaus größeren Einfluss auf die Umwelt, als bislang angenommen. Wie eine aktuelle Studie aufzeigt, werden durch ihren Einsatz Erde, Luft und Wasser nachhaltig und tiefgreifend vergiftet. Betroffen sind davon nicht nur die Bienen und andere Bestäuber. Auch Regenwürmer, Fische und Vögel werden in Mitleidenschaft gezogen.

Über die Pollen gelangen die Pestizide in den Bienenstock. Innerhalb von zwei Tagen stirbt das ganze Bienenvolk, nachdem es dem giftigen Stoff einmal ausgesetzt war. (Foto: flickr/blunews.org)

Bienensterben ist alarmierend für Wirtschaft und Ernährung

Sterben die Bienen weiterhin so schnell wie in den vergangenen zehn Jahren, wird es einige Lebensmittel bald nicht mehr geben. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden. Wechselwirkungen zwischen Pestiziden und Pilzschutzmitteln sind vermutlich für das Massensterben der Bienenvölker verantwortlich.

Aus Blütenharz produzieren Bienen Propolis, das als alternatives Heilmittel auch dem Menschen nützlich sein kann. (Foto: Flickr/rainerstropek@yahoo.com/CC BY 2.0)

Forscher heilen Vergiftungen mit Bienen-Harz

Bienen sammeln Harze von Gemüsepflanzen und Blattknospen zur Herstellung von Bienenharz. Dieser dient den Bienen unter anderem zur Desinfektion und Abdichtung des Bienenstocks. Forscher fanden nun heraus, dass dieser Bienenharz (Propolis) auch zur Bekämpfung von Vergiftungen eingesetzt werden kann.

Ihre Sterblichkeit liegt 10 Prozent über den historischen Höchstwerten. (Foto: Flickr/Blumenbiene/CC BY 2.0)

Industrie gegen Natur: Mysteriöses Bienensterben in Kalifornien

In Kalifornien sorgen sich die Imker um die Mandelernte: Die Sterblichkeit der Bienen ist aus unerklärlichen Gründen dramatisch angestiegen. Die Todesrate ist über 30 Prozent gestiegen – so hoch wie noch nie. Die Produktion von Mandelmilch hat zu einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen geführt. Die Bienen können den industriellen Anforderungen offenbar nicht gerecht werden.

Die Imker können nicht verhindern, dass ihre Bienen mit gentechnisch veränderten Pollen in Berührung kommen. Das können nur die Gerichte. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat sich vor einer grundlegenden Entscheidung gedrückt. (Foto: Flickr/blumenbiene/CC BY 2.0)

Honig verseucht: Imker müssen Jahresernte vernichten

Die Pollen von Monsanto-Mais haben den Honig von bayerischen Imkern verunreinigt. Daher wurde dem Honig die Zulassung verwehrt – ohne die geringste Schuld der Imker. Selbst beim Verschenken des Honigs würden sich die Imker strafbar machen. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun entschieden: Die Bienen müssen von den Monsanto-Feldern ferngehalten werden.