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Drogen

Zucker ist weltweit beliebt. Doch er sollte mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung genossen werden. (Foto: Flickr/rajasgh)

Zucker wirkt auf den Körper wie Heroin

Zucker macht nicht nur dick, sondern auch süchtig und beeinflusst das Gehirn. Ähnlich wie bei Kokain und Heroin zeigen sich Sucht- und Entzugserscheinungen nach dem Konsum von Zucker. Eine Studie gibt Anlass zu Besorgnis.

Die wenigsten Krankenhaus-Einweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen pro 100.000 Einwohner gab es in Berlin. (Grafik: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung, Mai 2013)

Alkoholismus: Jeder dritte Deutsche ist gefährdet

Genuss von Alkohol ist in Deutschland ein kulturell akzeptiertes Verhalten. Es wird verharmlost, die Grenzen zur tödlichen Sucht werden nicht erkannt. 27 Prozent aller Deutschen sind Grenzgänger, wie aus dem neuen Drogen-Bericht der Regierung hervorgeht.

Vor allem bei der Gruppe der überdurchschnittlich intelligenten Probanden war dieser Zusammenhang besonders ausgeprägt. (Foto: DGN)

Intelligente Jugendliche nehmen die meisten Drogen

Intelligente Kinder beginnen zwar später mit dem Konsumieren, nehmen dafür dann aber deutlich mehr Drogen. Noch ist das menschliche Gehirn in Bezug auf Lernprozesse und Suchtverhalten noch nicht vollkommen entschlüsselt.

Oreo-Kekse machen süchtig wie Kokain und Morphium

Forscher eines US-Colleges haben sich mit der Suchtwirkung von Oreo-Keksen beschäftigt. Beim Verzehr eines Kekses wird das Lustzentrum direkt angesprochen. Dies löst den starken Drang aus, möglichst alle Kekse aufzuessen. Oreos machen hochgradig süchtig.

Obwohl die Drogenprävention bei Cannabisgenuss intensiviert werden muss, verursacht Alkohol die flächendeckend größten Schäden. Bier bleibt das beliebteste alkoholische Getränk bei Jugendlichen. (Grafik: BZgA)

Deutschland braucht mehr Geld für Suchtprävention

Suchtkranke erhalten zu wenig Unterstützung, obwohl immer mehr Menschen in Abhängigkeit geraten. Inzwischen hat sich die Zahl der Online-Dealer innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Zudem steigt der Konsum synthetischer Drogen immer weiter an.