Alle Artikel zu:

EU

In Santa Catalina in Uruguay versuchen amerikanische Investoren gemeinsam mit lokalen Unternehmen, ein Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft aufzuziehen. (Foto: Grasslands)

Investor: „Weltweiter Kampf um Lebensmittel hat begonnen“

Der Investor Doug Bell warnt vor einer fortgesetzten brutalen Ausbeutung der landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Uruguay will er mit einem Musterprojekt zeigen, dass es auch ohne Monsanto geht. Das Projekt setzt auf lokale Firmen und Kooperativen – und kommt ohne Weltbank oder IWF zu nachhaltigen Ergebnissen.

Milliardenrücklagen der gesetzlichen Krankenkassen bergen Ausfallrisiko

Die gesetzlichen Krankenkassen haben Rücklagen von über 20 Milliarden Euro angespart. Dabei fehlt ihnen das Know-how, die Steuergelder sicher anzulegen. Viele Versicherer haben ihre Rücklagen bei nur einer Bank geparkt. Das Klumpenrisiko steigt: Geht die Bank pleite, drohen erhebliche Engpässe.

Hersteller müssen nur bei Rindfleisch angeben, woher es kommt. Alle anderen Kennzeichnungspflichten will die EU frühestens 2015 umsetzen. (Foto:Flickr/ohallmann(CC BY 2.0)

Sieg gegen EU: Fleisch-Lobby verschiebt Herkunftspflicht auf 2015

Die Kommission will Herkunftskennzeichnungen bei Fleisch verhindern – obwohl erst vor wenigen Monaten noch nicht deklariertes Pferdefleisch europaweit in Fertigprodukten gefunden wurde. Der Nachweis, woher ein Tier kommt, sei zu teuer. Die Produktionskosten würden sich verdoppeln, so die Kommission.

Insektengift ist nicht nur für die Tiere schädlich, auch das menschliche Gehirn kann Schäden davontragen. (Foto: Flickr/Wisconsin Department of Natural Ressources/CC BY-ND 2.0)

EU vermutet Nervengift in Pestiziden

Die EU warnt vor möglichen Schäden durch Insektizide. Das von Bayer und einer japanischen Firma vertriebene Gift kann menschliche Neuronen und die Hirnstrukturen schädigen. Doch die EU-Aufsicht will kein radikales Verbot – die Konzerne sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Sicht zu präsentieren.

Genetisch modifizierte Organismen (GMO) verbreiten sich weltweit. Die Protestbewegungen und das Wissen um die Auswirkungen von GMO auf Umwelt und Menschen kommen nicht schnell genug hinterher. (Foto: Flickr/lilyrhoads/CC BY 2.0)

Studie: Genmanipulierte Pflanzen sind tödlich

Über 18 Millionen Amerikaner leiden an Krankheiten infolge einer Gluten-Intoleranz. Einer aktuellen Studie zufolge können genmanipuliertes Soja und Mais, die mit der Nahrung aufgenommen werden, Krebs auslösen. Ärzte glauben, dass es bald zu einer weltweiten Epidemie kommen wird.

Die Menschheit produziert viel und billig: Giftstoffe aus Plastikverpackungen können auch in den Blutkreislauf gelangen – eine gefährliche Entwicklung mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. (Foto: Flickr/außerirdische sind gesund/CC BY SA 2.0)

Bisphenol A: Giftige Plastikrückstände gelangen ins menschliche Blut

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor möglichen Folgen von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen. Spuren dieses hochgiftigen Stoffes wurden in menschlichem Blut und Urin gefunden. Weil der letzte wissenschaftliche Beweis für eine Kausalität fehlt, kann sich der Konsument im Falle einer Erkrankung faktisch nicht an die Industrie als Verursacher wenden.

Der traditionellen Zigarette täuschend ähnlich: Die eZigarette. Sie schadet zwar auch der Lunge, ist jedoch für Herz und Blutdruck deutlich weniger gefährlich als der alte Glimmstengel. (Foto: rutoo)

EU-Kommission plant verschärfte Regulierung der eZigarette

Die EU-Kommission will den Gebrauch von eZigaretten massiv regulieren. Die Anhänger der eZigarette fürchten, dass die Einstufung als Medikament dazu führen würde, vor allem junge Raucher wieder in die Arme der Tabak-Industrie zu treiben. Die Tabak-Lobby kämpft ihrerseits gegen Regulierungen und würde eine stärkere Regulierung begrüßen: Die großen Konzerne vertreiben nämlich keine eZigaretten.

Die Dänen lieben ihre Kanelsneglen. Die EU mischt sich jetzt aber ins Rezept ein und verdirbt den Dänen so den Appetit. (Foto: Flickr/akaJensRost)

EU verbietet Dänemark die Produktion von Zimtschnecken

Die Dänen fürchten um ihre traditionellen Zimtschnecken. Eine EU-Verordnung verbietet den Dänen die Verwendung von zu viel Cassia-Zimt aus Vietnam bei der Herstellung. Die Schweden waren cleverer: Sie haben ihre Zimtschnecke als „garantiert traditionelle Spezialität (g. t. S.)“ einstufen lassen – und umgehen so das Diktat aus Brüssel.

Am 12. Oktober demonstrierten weltweit Menschen, wie hier in Belgien, beim „March Against Monsanto“ gegen das Unternehmen. Die EU öffnet dem Konzern jetzt die Hintertür. (Foto: Flickr/msdonnalee/CC BY 2.0)

EU öffnet Gentechnik-Konzernen das Tor zu Europa

Das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada öffnet die Hintertür für amerikanische Unternehmen. Sie können künftig gegen Benachteiligungen klagen – und haben damit freien Zutritt zum europäischen Markt. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das EU-Parlament wird auf die Rolle der Abnicker reduziert. Monsanto triumphiert.

Neue Produkte der Tabakindustrie sind für eine junge Zielgruppe konzipiert. Die EU will Geschmacksrichtungen wie Vanille, Menthol und Erdbeere aus Tabakprodukten verbannen. (Foto: Flickr/KylaBorg/ Attribution 2.0)

Tabaklobby verhindert Abstimmung im EU-Parlament

Philipp Morris hat 161 Lobbyisten beschäftigt, die gegen eine neue EU-Direktive Stimmung machen sollen. Diese Direktive sieht vor, die Zahl der Todesfälle zu beschränken, die durch Tabakkonsum verursacht werden. Eine Abstimmung im EU-Parlament wurde bereits verschoben. Ein Verbot von bestimmten Geschmacksrichtungen und mehr Warnhinweise soll verhindert werden.