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Gentechnik

Geht es nach Oxitec, soll sich die Mittelmeerfruchtfliege mittels Gentechnik selbst ausrotten. (Foto: Flickr/ k7026-19 by U.S. Department of Agriculture CC BY 2.0)

Fruchtfliegen-Plage: Gentechnik soll Population eindämmen

Britische Wissenschaftler haben eine vermeintlich kostengünstige, effiziente und umweltfreundliche Methode gefunden, um die weltweite Fruchtfliegenplage zu bekämpfen. Die Forscher fanden heraus, dass sie mit Hilfe genetisch veränderter Tiere für ausschließlich männliche Nachkommen sorgen können. Mit dieser Methode wäre es möglich, die Anzahl der Fruchtfliegen in relativ kurzer Zeit deutlich zu verringern. Ganz unumstritten sind solche Maßnahmen allerdings nicht. Open-Field-Tests wurden bislang noch nicht durchgeführt.

Unkraut vergeht nicht. Pflanzen werden resistent gegen die Vernichtungsmittel der Chemieindustrie. (Foto Flickr/schaefer_rudolf/CC BY-SA 2.0)

Super-Unkraut resistent gegen Vernichtungsmittel

Zahlreiche US-Bauern stehen vor dem Problem, nichts mehr gegen Unkraut auf ihren Feldern ausrichten zu können. Die Pflanzen sind resistent gegen das Vernichtungsmittel Roundup von Monsanto. Millionen Hektar sind betroffen. Die Industrie setzt nun auf ältere Vernichtungsmittel, die jedoch noch gesundheitsgefährdender sein sollen.

Wird genmanipuliertes Saatgut bald über die Türkei auf den europäischen Markt gelangen? (Foto: Flickr/labormikro)

Monsanto will Saatgut über die Türkei in Europa verbreiten

Monsanto hat offenbar einen Weg gefunden, den europäischen Markt vom Osten her aufzurollen. Der US-Konzern möchte seine Produktionsstätte in der Stadt Bursa ausbauen, um den europäischen Markt mit genmanipuliertem Saatgut zu versorgen.

Eine freiwillige Feldbefreiung in Brandenburg 2007: Mittlerweile hat die Bundesregierung genmanipulierten Mais zugelassen. (Foto: flickr/gendreckweg23/CC BY-ND 2.0)

Bundestag stimmt für Zulassung von Gen-Mais

Die Abgeordneten im Bundestag befürworten eine Zulassung von „Mais 1507“. Als Lebens- und Futtermittel ist der Gen-Mais von DuPont bereits zugelassen. Im Februar wird im EU-Ministerrat über die Anbau-Genehmigung abgestimmt.

Auf Wunsch von Kanzlerin Angela Merkel wird Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich sich seiner Stimme enthalten. Damit macht Deutschland den Weg für Genmais in der EU frei. (Foto: Flickr/blu-news.org/CC BY-SA 2.0)

Anbau von Genmais 1507 in Europa nicht mehr aufzuhalten

Der Genmais 1507 der Lebensmittelkonzerne DuPont und Dow Chemical steht vor der Zulassung in der EU. Die Agrarminister konnten keine qualifizierte Mehrheit aufbringen. Die EU-Kommission wird der Industrie die Erlaubnis zum Anbau in Europa erteilen.

Von außen eine ganz normale Kartoffel. Doch die gentechnisch veränderte „Amflora“ von BASF produziert besonders viel Stärke und soll auch als Futtermittel eingesetzt werden. (Foto: Flickr/BASFPlantScience/CC BY 2.0)

Gericht stoppt EU: Gen-Kartoffel Amflora wird verboten

Die genetisch veränderte Kartoffel Amflora darf trotz Zulassung durch die EU-Kommission nicht angebaut werden. Die EU-Kommission habe Verfahrenspflichten verletzt, so die Begründung der Richter. Die Europäische Kommission hat zwei Ausschüsse mit Experten aus EU-Mitgliedsstaaten einfach übergangen.

Ab Mitte nächsten Jahres ist Marihuana-Anbau und Handel in Uruguay erlaubt. (Foto: Flickr/Christine Jump/CC BY 2.0)

Monsanto plant gentechnisch verändertes Marihuana

Monsanto-Aktionär George Soros hat die Legalisierung von Marihuana in Uruguay vorangetrieben – möglicherweise, damit Monsanto die Züchtung von gentechnisch veränderten Marihuana beginnen kann. Im Falle einer weltweiten Legalisierung könnte Monsanto so mit einem Patent auf Marihuana das Geschäft des Jahrhunderts machen.

Die weltweiten Proteste gegen Monsanto nehmen zu. (Foto: Flickr/John Novotny/CC BY 2.0)

Monsanto: Proteste bei Aktionärs-Versammlung

Bei der Aktionärsversammlung von Monsanto kam es zu Protesten. Elf Demonstranten wurden verhaftet, darunter auch ein Aktionär des Gentechnik-Unternehmens. Er hatte eine Resolution zur Kennzeichnungspflicht von Gen-Mais eingebracht, die wegen mangelnder Unterstützung scheiterte.

Genetisch modifizierte Organismen (GMO) verbreiten sich weltweit. Die Protestbewegungen und das Wissen um die Auswirkungen von GMO auf Umwelt und Menschen kommen nicht schnell genug hinterher. (Foto: Flickr/lilyrhoads/CC BY 2.0)

Studie: Genmanipulierte Pflanzen sind tödlich

Über 18 Millionen Amerikaner leiden an Krankheiten infolge einer Gluten-Intoleranz. Einer aktuellen Studie zufolge können genmanipuliertes Soja und Mais, die mit der Nahrung aufgenommen werden, Krebs auslösen. Ärzte glauben, dass es bald zu einer weltweiten Epidemie kommen wird.

Die Imker können nicht verhindern, dass ihre Bienen mit gentechnisch veränderten Pollen in Berührung kommen. Das können nur die Gerichte. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat sich vor einer grundlegenden Entscheidung gedrückt. (Foto: Flickr/blumenbiene/CC BY 2.0)

Honig verseucht: Imker müssen Jahresernte vernichten

Die Pollen von Monsanto-Mais haben den Honig von bayerischen Imkern verunreinigt. Daher wurde dem Honig die Zulassung verwehrt – ohne die geringste Schuld der Imker. Selbst beim Verschenken des Honigs würden sich die Imker strafbar machen. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun entschieden: Die Bienen müssen von den Monsanto-Feldern ferngehalten werden.