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Japan

Fukushima strahlt: Wie groß der radioaktive Outfall nach der Atomkatastrophe sein, wird, weiß nur die Regierung ganz genau. (Foto: Flickr/zigazou76/CC BY 2.0)

Fukushima: Japan hat vor Olympia-Bewerbung falsche Zahlen geliefert

Tepco hat Strahlenwerte zurückgehalten, um die Olympia-Bewerbung Japans nicht zu gefährden. Trotz massiver Verseuchung meldete das Unternehmen die Werte nicht der Atombehörde. Japan hatte vor Vergabe der Olympischen Spiele 2020 versichert, die Lage sei unter Kontrolle.

Fukushima: Anzahl von Krebserkrankungen steigt

Drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe steigen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.

Neue Medikamente können sowohl Fluch als auch Segen sein. Ihre Wirkung muss sich erst auf dem Markt herausstellen. (Foto: Flickr/::carlos:capote::/ CC BY 2.0)

Novartis soll in Japan Medikamenten-Studien manipuliert haben

Das japanische Gesundheitsministerium hat Ermittlungen gegen Novartis aufgenommen. Der Schweizer Pharmahersteller steht im Verdacht, Studien des eigenen Medikaments Diovan manipuliert zu haben. Novartis könnte sich dadurch eine bessere Position am Markt verschafft und Patienten getäuscht haben.

Atomkraftwerke auf der ganzen Welt sind bei Erdbeben gefährdet. (Foto: Flickr/Marcel G/CC BY-Sa 2.0)

Experte warnt vor Erdbeben: Atomkraft-Werke weltweit gefährdet

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sieht Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

Dieser Rundkopf-Delfin strandete an der Küste von Paia in Hawaii. Die Obduktion gibt den Forschern Rätsel auf. Noch kann nicht gesagt werden, ob das eigentlich in extremer Tiefe lebende Tier ein Opfer der radioaktiven Verseuchung des Pazifik nach der Atom-Katastrophe von Fukushima geworden ist. (Foto: Hawaii Pacific University, Bill Lewis)

Rätselhafter Tod eines Tiefsee-Delfins: Starb er wegen Fukushima?

Ein Rundkopf-Delfin ist vor der Küste Mauis gestrandet. Erste Untersuchungen zeigen, dass der Delfin an einer mysteriösen Erkrankung litt, die Herz, Lunge und Magen angreift. Es ist nicht auszuschließen, dass der Tod in Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima steht. Das radioaktive Wasser bedroht das gesamte Öko-System des Pazifik.

Im März wird die US-Westküste radioaktives Wasser aus Fukushima erreichen. Erste Anzeichen gibt es bereits. (Foto: FlickrSmart Destinations/CC BY-SA 2.0)

Fukushima: Radioaktivität erreicht US-Westküste

Untersuchungen bestätigen: Im März wird die erste große Welle mit radioaktiv verseuchtem Wasser die US-Westküste erreichen. Ein Nuklearexperte fordert dringend Messungen von Meeresfrüchten und Fischen.

Hier wurde der höchste Wert an Radioaktivität gemessen, der jemals außerhalb eines AKW festgestellt wurde. Das Foto zeigt, mit welch primitiven Mitteln Tepco in Fukushima gegen das Desaster ankämpft. (Foto: Tepco)

Zensur in Fukushima: Höchste Radioaktivität aller Zeiten gemessen

Die Lage in der Atom-Ruine bleibt weiter völlig außer Kontrolle: Nun wurde ein Leck entdeckt, aus dem so viel Radioaktivität austritt, dass ein Mensch in 20 Minuten sterben würde, wenn er sich an diesen Ort begibt. Der Fund könnte die Bergung der Brennelemente gefährden. Die IAEA hat Tepco die Erlaubnis erteilt, noch mehr radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik abzuleiten. Die japanische Regierung verschärft unterdessen die Zensur.