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Krankenhaus

Fast jede dritte Klinik schreibt rote Zahlen. Wirtschaftliche und medizinische Entscheidungen stehen nicht immer im Einklang. (Foto: Flickr: TÜV/SÜD)

Kostendruck bei Ärzten beeinträchtigt das Patientenwohl

Leitende Ärzte müssen zunehmend ökonomische Entscheidungen treffen, um die Kliniken profitabel zu halten. Einer Studie zufolge schränkt der ökonomische Druck der Ärzte das medizinische Wohl der Patienten ein. Die Ärzte beklagen, dass zwischen der kaufmännischen und der medizinischen Seite der Kliniken keine partnerschaftliche Zusammenarbeit existiert.

Kleine Kliniken behandeln Patienten mangelhaft

Patienten werden in großen oder spezialisierten Krankenhäusern besser behandelt als in kleinen Häusern. Jede zehnte kleine Klinik weist Mängel bei der Behandlung und Versorgung auf – vor allem im städtischen Raum.

Krankenhaus-Infektionen sind für einen Großteil der in Kliniken auftretenden Komplikationen verantwortlich. (Foto: Flickr/Pieter v Marion/CC BY-SA 2.0)

Tödlich verlaufende Infektionen nehmen zu

Innerhalb von zehn Jahren ist die Sterberate durch Infektionen um 75 Prozent gestiegen. Allein im vergangenen Jahr ist ein Anstieg von zehn Prozent zu verzeichnen. Insbesondere ein Darmbakterium, das in Krankenhäusern verbreitet ist, verursacht immer schwerere Krankheitsverläufe.

Die Berliner Charité entgeht seit Jahren nur knapp dem wirtschaftlichen Ruin. (Foto: Flickr/*Elo!/CC BY-ND 2.0)

Geheime Konten: Charité zweigt Forschungsgelder ab

Die Berliner Uniklinik Charité leitete jahrelang Forschungsgelder auf Geheimkonten um. Wirtschaftsprüfer fanden nun etwa 40 Millionen Euro, die durch die Klinik zweckentfremdet wurden. Die Charité kämpft seit Jahren ums wirtschaftliche Überleben.

Die wenigsten Krankenhaus-Einweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen pro 100.000 Einwohner gab es in Berlin. (Grafik: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung, Mai 2013)

Alkoholismus: Jeder dritte Deutsche ist gefährdet

Genuss von Alkohol ist in Deutschland ein kulturell akzeptiertes Verhalten. Es wird verharmlost, die Grenzen zur tödlichen Sucht werden nicht erkannt. 27 Prozent aller Deutschen sind Grenzgänger, wie aus dem neuen Drogen-Bericht der Regierung hervorgeht.

Keime im Krankenhaus sind unvermeidbar. Auf einer Intensivstation wurden jetzt viel mehr nützliche Bakterien nachgewiesen, als von den Forschern erwartet. (Foto: Flickr/Wir. Dienen. Deutschland/CC BY-ND 2.0)

Hygienemaßnahmen zerstören erwünschte Mikroben

Forscher entdeckten auf einer Intensivstation eine unerwartet hohe Vielfalt an Mikroorganismen. Bislang wird nicht zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien unterschieden. Völlig sterile Intensivstationen sind nicht möglich.