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Krankenkassen

Viele private Versicherer müssen im Bereich Service und Leistung aufholen. Eine Vergleichsstudie stellte nur wenigen Versicherungen, wie z. B. der Barmenia, sehr gute Noten aus. (Foto: barmenia.de)

Private Krankenversicherer müssen Servicemängel beheben

Eine Studie zur Qualität privater Krankenversicherer deckt erschreckende Qualitäts- und Leistungsunterschiede auf. Im Schnitt brauchen die Versicherer 37 Stunden, um auf eine E-Mail zu antworten. Jeder zehnte Anrufer erhält nur unvollständige oder falsche Auskünfte.

Die elektronische Gesundheitskarte kann Daten speichern und Kosten verursachen. Eine sachgemäße Verwendung der Daten ist jedoch noch nicht möglich. (Foto: Flickr/opyh/CC BY 2.0)

Ärzte wehren sich gegen Sanktions-Drohung der Krankenkassen

Beim Debakel um die elektronische Gesundheitskarte wollen die Krankenkassen die Pflege der Stammdaten auf die Ärzte abwälzen. Zur Not sollen Sanktionen die Ärzte in die Verantwortung zwingen. Für die Mediziner ist das „inakzeptabel“. Die Krankensassen haben seit 2008 über 800 Millionen Euro in das IT-Projekt gesteckt – bislang ohne messbaren Erfolg.

Die Krankenkassen scheren sich nicht um die Vorgaben aus dem Gesundheitsministerium: Das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung ist gescheitert. (Foto: Flickr/Michael Panse/CC BY-ND 2.0)

Krankenkassen bleiben stur: Kein Schuldenerlass für Versicherte

Gesetzliche und private Krankenkassen setzen den Erlass zur Befreiung von Beitragsschulden nur schleppend um. Trotz Milliardeneinnahmen und Rückzahlungen an ihre zahlenden Kunden, erschweren die Kassen ihren verschuldeten Mitgliedern einen Neuanfang.

Gesundheitsminister Gröhe will die Krankenkassen erste 2017 wieder bezuschussen. Vorerst bedient sich Finanzminister Schäuble bei dem Bundeszuschuss, von dem eigentlich die Familienversicherung finanziert werden soll. (Foto: Flickr/evangelisch/CC BY 2.0)

Gröhe und Schäuble wollen Kassenzuschuss kürzen

Die Bundesregierung will die Bundesmittel an die Krankenkassen um sechs Milliarden Euro kürzen. Die Kassen drohen hingegen mit Zusatzbeiträgen. Gesundheitsminister Gröhe und Finanzminister Schäuble wollen die Kürzung dennoch durchpeitschen und die Kassen 2017 kompensieren.

Gesundheitsminister Gröhe mischt die Karten im Wettbewerb um Krankenversicherte neu. Die Kassen dürfen den Beitrag wieder selbst bestimmen. (Foto: Flickr/INSM/CC BY-ND 2.0)

Gesundheitsminister will Kassen zu mehr Wettbewerb zwingen

Die Zusatzpauschale wird abgeschafft. Dadurch sinkt der Krankenkassen-Beitrag der Versicherten zunächst. Dafür dürfen Kassen wieder Zusatzbeiträge erheben. Die Regierung rechnet damit, dass sich der Markt nach der Reform neu ordnen wird. Finanziell solide aufgestellte Kassen werden profitieren, andere werden Mitglieder verlieren.

Milliardenrücklagen der gesetzlichen Krankenkassen bergen Ausfallrisiko

Die gesetzlichen Krankenkassen haben Rücklagen von über 20 Milliarden Euro angespart. Dabei fehlt ihnen das Know-how, die Steuergelder sicher anzulegen. Viele Versicherer haben ihre Rücklagen bei nur einer Bank geparkt. Das Klumpenrisiko steigt: Geht die Bank pleite, drohen erhebliche Engpässe.

Wenn man sich bis Jahresende bei einer Krankenkasse anmeldet, dann muss man für die Zeit, in der man nicht versichert war, keine Beitrage nachzahlen. (Foto: Flickr/Images_of_Money)

Krankenkassen erlassen Nichtversicherten die Beitragsschulden

Deutsche ohne Krankenversicherung können sich nun erstmals versichern lassen, ohne Beiträge nachzahlen zu müssen. Dazu haben sie bis zum 31. Dezember Zeit.

Fast jede zweite Krankenkasse steht unter Manipulationsverdacht

Beinahe jede zweite Krankenkasse muss Abweichungen über die Anzahl schwerer Krankheitsbilder erklären. Die Kassen erhalten für schwere Krankheiten mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds. Ob es sich dabei um Betrugsfälle handelt, muss noch geklärt werden.

Die Jobsuche ist für viele Hartz-IV Empfänger schwer – und belastet die Psyche. (Foto: Flickr/Skley/CC BY-ND 2.0)

Anteil psychisch kranker Hartz-IV-Empfänger steigt

Neurosen, Panikattacken, Depressionen. Die Zahl der psychisch kranken Menschen bei den Beziehern von Hartz IV ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Mitarbeiter in Jobcentern sind überfordert und sollen nun besser geschult werden.

Der designierte Gesundheitsminister Hermann Gröhe muss Durchsetzungskraft beweisen. (Foto: Flickr/Michael Panse/CC BY-ND 2.0)

Unerfahrener Minister Gröhe muss Klinik-Landschaft erneuern

Jede zweite Klinik schreibt rote Zahlen. Der designierte Gesundheitsminister Hermann Gröhe muss die Strukturfehler in der Kliniklandschaft beheben. Die Kosten für die Krankenhäuser steigen konstant. Gelingt es Gröhe, die Krankenkassen zur Refinanzierung der Mehrkosten zu verpflichten, kann ein Kliniksterben verhindert werden.