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Medikamente

Warum die eingesetzten Maßnahmen ihre Wirkung nicht wie gewünscht entfalten konnten, ist unklar. (Foto: Flickr/ Young mum by DFID CC BY 2.0)

Studien: UN-Strategien sind wirkungslos

Die UN versucht Gelder zur Bekämpfung der Müttersterblichkeit einzusammeln, obschon die bisherigen Maßnahmen offenbar wenig fruchten. In den vergangenen zehn Jahren wurden Millionen Dollar für Gesundheits-Initiativen in Entwicklungsländern ausgegeben, die von der Weltgesundheitsorganisation als wertvoll erachtet wurden. Fachleute fordern nun eine Fehleranalyse, statt einer weiteren unreflektierten Geldverschwendung.

Für Medikamente und Hautkosmetika könnte die Forschung bald auf Tierversuche verzichten. (Foto: Flickr/Patrik Tschudin)

Menschliche Haut aus Stammzellen könnte Tierversuche ergänzen

Wissenschaftlern ist es gelungen, menschliche Haut aus Stammzellen zu züchten. Das könnte in Zukunft eine Alternative zu Tierversuchen liefern. Bei der Erprobung von Medikamenten und Kosmetika an menschlicher Haut könnte auf Tiere verzichtet werden.

Das Indische Basilikum gilt als neues Mittel zum Schutz vor Strahlung. (Foto: Flickr/{ pranav }/CC BY 2.0)

Ocimum Sanctum: Basilikum schützt vor Radioaktivität

Forscher arbeiten an einem Medikament auf Basis des Indischen Basilikums (Ocimum Sanctum). Studien belegen die schützende und unterstützende Wirkung der Pflanze bei radioaktiver Strahlung. Kleine Kapseln mit dem Extrakt der Pflanze können auch Patienten helfen, die mit Bestrahlung therapiert werden.

EU-Recht erschwert Zulassung von Krebs-Medikamenten für Kinder

Das EU-Recht erschwert den Einsatz von Krebsmedikamenten bei Kindern, obwohl sie bei Erwachsenen wirken. Um sie den Kindern zugänglich zu machen, müssten die Medikamente zusätzliche, teure Tests durchlaufen.

Jedes Jahr wird die Bevölkerung zu Schutzimpfungen aufgerufen, doch meist reichen die Impfstoffe gar nicht. (Foto: Flickr/Daniel Paquet/CC BY-SA 2.0)

Pharma-Monopol: Engpässe bei Impfstoffen unausweichlich

Jedes Jahr kommt es bei Impfstoffen zu Lieferengpässen. Exklusivverträge zwischen Pharma-Konzernen und Krankenkassen gefährden eine ausreichende Versorgung. Den Konzernen müsse dennoch gedankt werden, dass sie Impfstoffe überhaupt noch herstellen, so der Impf-Experte Thomas Löscher.

Äpfel werden unterschätzt. Täglicher Genuss stärkt die Abwehrkräfte. (Foto: Flickr/Auf geht’s 2013/CC BY 2.0)

Oxford-Studie: Ein Apfel am Tag kann Herzinfarkt verhindern

Herzinfarkte und Schlaganfälle können mit einem Apfel täglich fast genauso effektiv verhindert werden wie mit Medikamenten. Zwar kostet das Obst mehr als die Medikamente. Aber Nebenwirkungen wie Diabetes und Muskelschwäche treten beim Apfel nicht auf.

Viele sehen in der Chemotherapie die einzige Möglichkeit, den Krebs doch noch zu besiegen. Haarausfall ist dabei nur eine der Folgen einer solchen Behandlung. (Foto:flickr/jennifrog/CC BY 2.0)

Chemotherapie: Das falsche Versprechen der Heilung vom Krebs

Eine Chemotherapie wird oft als letzte wirksame Behandlung zur Bekämpfung von Krebszellen angesehen. Eine Studie zeigt jedoch das genaue Gegenteil. Demnach beschädigt die Chemotherapie die gesunden Zellen nachhaltig und kann sogar den Tumor stärker wachsen lassen.

Psycho-Pharmaka für Kinder sollten nur vom Facharzt verschrieben werden. (Foto: Flickr/weisserstier/CC BY 2.0)

Verschreibung von Psycho-Pharmaka bei Kindern nimmt zu

Deutsche Kinder sind gefährdet: In den vergangenen Jahren sind die Verschreibungen von Antipsychotika um 41 Prozent gestiegen, obwohl die Zahl der psychischen Auffälligkeiten nicht gestiegen ist. Alarmierend: Ein Großteil der Verschreibungen kommt nicht vom Facharzt, sondern vom Hausarzt – obwohl diesem die Fachkompetenz zur Beurteilung der riskanten Medikamente oft fehlt.

Einen zu hohen Cholesterinwert bekämpft man am besten mit einer radikalen Umstellung der Ernährung. Fettsenkende Medikamente können aber gravierende Nebenwirkungen haben. (Foto: Flickr/telepathicparanoia/CC BY-ND 2.0)

Erhöhtes Risiko: Fettsenker lösen Diabetes mellitus aus

Eine Forschergruppe aus Rochester/Minnesota entdeckte bei der Auswertung einer dreijährigen Studie, dass postmenopausale Frauen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus haben, wenn sie ein Statin zur Fettsenkung einnahmen.

Der Mensch kann durch Chips in Pillen gesteuert werden. (Fotos: Flickr/fdecomite/CC BY 2.0)

Patienten bekommen Mikrochips in Tabletten verabreicht

Forscher in den USA haben eine neue Methode der Patientenüberwachung entwickelt: Mikrochips in Tabletten, die auf Verdauungssäfte reagieren, senden Informationen über das Smartphone an die Ärzte. Kritiker sprechen von Big Brother und warnen vor einer Ausweitung der Anwendung. Tatsächlich steckt in der Technik die bisher umfassendste Überwachungsmöglichkeit der Menschheit.