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OP

Bei einer OP dürfen keine Fehler geschehen. Chirurgen arbeiten an Wegen, Fehlerquellen auszuschließen. (Foto: Flickr/The National Guard/CC BY 2.0)

Hohe Schadenssummen: Operationen sind nicht mehr versicherbar

Die Folgekosten nach fehlgeschlagenen Operationen sind enorm gestiegen. So auch die Versicherungskosten für die Kliniken. Chirurgen müssen angesichts explodierender Haftpflichtprämien die Risiken bei Operationen minimieren. Passgenaue Prophylaxe-Instrumente sollen ihnen dabei helfen

Ein Aktionsbündnis will die Klinik-Budgets umgestalten: Es soll mehr Geld für Sicherheits-Maßnahmen ausgegeben werden. Knie- und Hüft-OPs müssen reduziert werden. (Foto: Flickr/Zdenko Zivkovic/CC BY 2.0)

Aktionsbündnis fordert: Teure Fehlanreize in der Medizin streichen

Kliniken fehlt es an Geld und Pflegepersonal. Unfälle durch Unterbesetzung und Fehlanreize belasten sie zusätzlich. Eine Reform des Abrechnungs-Systems über Fallpauschalen könnte Platz im Budget für mehr Pflegepersonal schaffen.

Digitale Technik erhöht die Sichtbarkeit in der Chirurgie. (Foto: Flickr/Bratislavsky kraj/CC BY 2.0)

Digitale Medizintechnik ermöglicht Eingriffe in hoffnungslosen Fällen

Die Technik im Operationssaal macht rasante Fortschritte. So sind heute dank 3-D-Bildern Tumoreingriffe möglich, die noch vor kurzem als aussichtslos galten. Mitdenkende Operationssysteme können dem Chirurgen Vorschläge unterbreiten oder Warnungen aussprechen.

Seh- und Gefühlszentren im Gehirn müssen bei einer Tumor-OP geschont werden. (Foto: Flickr/_DJ_/CC BY-SA 2.0)

Lichtstrahlen lokalisieren Seh- und Gefühlszentren im Hirn

Eine neue Untersuchungstechnik, die mit Lichtstrahlen Hirnaktivität misst und in Bilder umwandelt, könnte Tumoroperationen am Gehirn künftig sicherer machen. Das sogenannte „Intraoperative Optical Imaging“ (IOI) zeigt erstmals während der Operation, wo wichtige Funktionen wie Gefühl, Bewegung, Sehen oder Sprache sitzen, die geschont werden sollten.