Alle Artikel zu:

Pestizide

Welche Folgen die Greenpeace-Ergebnisse für die Tee-Trinker haben könnten, scheint nicht absehbar. (Foto: Flickr7 Day 286 / 365 - Tea Pot by Jason Rogers CC BY 2.0)

Untersuchung: Greenpeace weist gefährliche Giftcocktails in indischen Tees nach

Eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace India hat gezeigt: Hiesige Tees sind offenbar massiv mit Giftstoffen belastet. Über ein ganzes Jahr hinweg wurden Stichproben genommen und auf verschiedene Pestizide hin getestet. In mehr als 90 Prozent der geprüften Produkte fanden sich Chemikalien. Teils wurden regelrechte Giftcocktails mit nicht zugelassenen Stoffen entdeckt.

Geht es nach Oxitec, soll sich die Mittelmeerfruchtfliege mittels Gentechnik selbst ausrotten. (Foto: Flickr/ k7026-19 by U.S. Department of Agriculture CC BY 2.0)

Fruchtfliegen-Plage: Gentechnik soll Population eindämmen

Britische Wissenschaftler haben eine vermeintlich kostengünstige, effiziente und umweltfreundliche Methode gefunden, um die weltweite Fruchtfliegenplage zu bekämpfen. Die Forscher fanden heraus, dass sie mit Hilfe genetisch veränderter Tiere für ausschließlich männliche Nachkommen sorgen können. Mit dieser Methode wäre es möglich, die Anzahl der Fruchtfliegen in relativ kurzer Zeit deutlich zu verringern. Ganz unumstritten sind solche Maßnahmen allerdings nicht. Open-Field-Tests wurden bislang noch nicht durchgeführt.

Bisher stand das Bienensterben im Fokus. Jetzt ist klar: Die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln reichen deutlich weiter. (Foto: Flickr/ Bee by dicktay2000 CC BY 2.0)

Pestizide: Nicht nur Bienen sind bedroht

Pestizide haben einen weitaus größeren Einfluss auf die Umwelt, als bislang angenommen. Wie eine aktuelle Studie aufzeigt, werden durch ihren Einsatz Erde, Luft und Wasser nachhaltig und tiefgreifend vergiftet. Betroffen sind davon nicht nur die Bienen und andere Bestäuber. Auch Regenwürmer, Fische und Vögel werden in Mitleidenschaft gezogen.

Über die Pollen gelangen die Pestizide in den Bienenstock. Innerhalb von zwei Tagen stirbt das ganze Bienenvolk, nachdem es dem giftigen Stoff einmal ausgesetzt war. (Foto: flickr/blunews.org)

Bienensterben ist alarmierend für Wirtschaft und Ernährung

Sterben die Bienen weiterhin so schnell wie in den vergangenen zehn Jahren, wird es einige Lebensmittel bald nicht mehr geben. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden. Wechselwirkungen zwischen Pestiziden und Pilzschutzmitteln sind vermutlich für das Massensterben der Bienenvölker verantwortlich.

Das Ernährungsproblem wird die Menschheit spalten: Wegen der hohen Lebensmittelpreise werden natürliche Lebensmittel zu einem Luxusartikel. (Foto: Flickr/Martin)

Können künstliche Lebensmittel den Hunger bekämpfen?

Bei den Lebensmitteln droht eine massive Spaltung der Welt: Wegen zahlreicher Naturkatastrophen und Finanzspekulationen werden die Preise in den kommenden Jahren explodieren. Eine denkbare Variante: Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung können sich in Zukunft nur noch die wenigsten leisten.

Für Pestizid-Hersteller ist jedes verkaufte Produkt wertvoll. Je ungiftiger die Stoffe wirken, desto besser lassen sie sich verkaufen. (Foto: Flickr/CIAT/CC BY-SA 2.0)

Pestizide: Hersteller müssen nicht alle Giftstoffe deklarieren

Hersteller von Pestiziden müssen nur die Giftigkeit des Hauptbestandteils ihres Produktes angeben. Doch auch etliche Zusatzstoffe sind gefährlich. Teilweise sind sie sogar deutlich giftiger als die Hauptkomponenten.

Wüssten Frauen, was in vielen ihrer Pflegeprodukte enthalten ist, würden sie an ihre Haut nur noch Wasser lassen. (Foto: Flickr/RenaudPhoto/CC BY-SA 2.0)

Pestizidrückstände in Kosmetika und Pflegeprodukten enthalten

In Reinigungstüchern, Waschlotionen und Tampons hat die Organisation Women’s Voices for the Earth gefährliche Pestizidrückstände gefunden. Einige können Krebs auslösen. Besonders gefährlich: Die Produkte unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht – weshalb die Hersteller offenbar davon ausgehen, ihren Kunden alles andrehen zu können.

Ihre Sterblichkeit liegt 10 Prozent über den historischen Höchstwerten. (Foto: Flickr/Blumenbiene/CC BY 2.0)

Industrie gegen Natur: Mysteriöses Bienensterben in Kalifornien

In Kalifornien sorgen sich die Imker um die Mandelernte: Die Sterblichkeit der Bienen ist aus unerklärlichen Gründen dramatisch angestiegen. Die Todesrate ist über 30 Prozent gestiegen – so hoch wie noch nie. Die Produktion von Mandelmilch hat zu einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen geführt. Die Bienen können den industriellen Anforderungen offenbar nicht gerecht werden.