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Saatgut

Genmanipuliertes Saatgut gefährdet die Qualität des deutschen Brotes. (Foto: Hofpfisterei)

Genetisch verändertes Saatgut gefährdet deutsche Brotqualität

Die Brotvielfalt in Deutschland ist weltweit einzigartig. Rund 3.000 verschiedene Sorten haben Bäcker hierzulande im Angebot. Das „deutsche Brot” soll sogar Weltkulturerbe werden. Doch die drohende Verunreinigung der Anbauflächen durch gentechnisch verändertes Saatgut gefährdet diesen Plan.

Unkraut vergeht nicht. Pflanzen werden resistent gegen die Vernichtungsmittel der Chemieindustrie. (Foto Flickr/schaefer_rudolf/CC BY-SA 2.0)

Super-Unkraut resistent gegen Vernichtungsmittel

Zahlreiche US-Bauern stehen vor dem Problem, nichts mehr gegen Unkraut auf ihren Feldern ausrichten zu können. Die Pflanzen sind resistent gegen das Vernichtungsmittel Roundup von Monsanto. Millionen Hektar sind betroffen. Die Industrie setzt nun auf ältere Vernichtungsmittel, die jedoch noch gesundheitsgefährdender sein sollen.

Wird genmanipuliertes Saatgut bald über die Türkei auf den europäischen Markt gelangen? (Foto: Flickr/labormikro)

Monsanto will Saatgut über die Türkei in Europa verbreiten

Monsanto hat offenbar einen Weg gefunden, den europäischen Markt vom Osten her aufzurollen. Der US-Konzern möchte seine Produktionsstätte in der Stadt Bursa ausbauen, um den europäischen Markt mit genmanipuliertem Saatgut zu versorgen.

Insektengift ist nicht nur für die Tiere schädlich, auch das menschliche Gehirn kann Schäden davontragen. (Foto: Flickr/Wisconsin Department of Natural Ressources/CC BY-ND 2.0)

EU vermutet Nervengift in Pestiziden

Die EU warnt vor möglichen Schäden durch Insektizide. Das von Bayer und einer japanischen Firma vertriebene Gift kann menschliche Neuronen und die Hirnstrukturen schädigen. Doch die EU-Aufsicht will kein radikales Verbot – die Konzerne sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Sicht zu präsentieren.

Am 12. Oktober demonstrierten weltweit Menschen, wie hier in Belgien, beim „March Against Monsanto“ gegen das Unternehmen. Die EU öffnet dem Konzern jetzt die Hintertür. (Foto: Flickr/msdonnalee/CC BY 2.0)

EU öffnet Gentechnik-Konzernen das Tor zu Europa

Das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada öffnet die Hintertür für amerikanische Unternehmen. Sie können künftig gegen Benachteiligungen klagen – und haben damit freien Zutritt zum europäischen Markt. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das EU-Parlament wird auf die Rolle der Abnicker reduziert. Monsanto triumphiert.

Die große Schlacht um den europäischen Lebensmittelmarkt steht bevor. Monsanto und die Gentechnik-Industrie sind bestens gerüstet – und hoffen auf die Zermürbung der müden Kämpfer in Europa. (Foto: Flickr/msdonnalee/CC BY 2.0)

Gentechnik-Industrie startet PR-Kampagne in Europa

Die Lobbyisten haben in Brüssel ihren Druck auf die EU verstärkt: In einer konzertierten Aktion fordern verschiedene Verbände einen bedingungslos positiven Umgang mit den Produkten von Monsanto & Co. Einen ersten Erfolg können sie bereits mit der Zulassung einer neuen Gen-Mais-Sorte von Monsanto vermelden. Die aktuellen Schlachten sind die Vorbereitungen auf eine Großoffensive in der EU.