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Warum die eingesetzten Maßnahmen ihre Wirkung nicht wie gewünscht entfalten konnten, ist unklar. (Foto: Flickr/ Young mum by DFID CC BY 2.0)

Studien: UN-Strategien sind wirkungslos

Die UN versucht Gelder zur Bekämpfung der Müttersterblichkeit einzusammeln, obschon die bisherigen Maßnahmen offenbar wenig fruchten. In den vergangenen zehn Jahren wurden Millionen Dollar für Gesundheits-Initiativen in Entwicklungsländern ausgegeben, die von der Weltgesundheitsorganisation als wertvoll erachtet wurden. Fachleute fordern nun eine Fehleranalyse, statt einer weiteren unreflektierten Geldverschwendung.

Um die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen, muss ein sozialer Wandel einsetzen. (Foto: Flickr/Calgary Reviews/CC BY 2.0)

UN warnen vor Lebensmittelknappheit

Weltweit muss die Nahrungsmittelproduktion bis Mitte des Jahrhunderts um 60 Prozent gesteigert werden. Anderenfalls komme es zu einer Verknappung der Lebensmittel. Die Folgen wären soziale Unruhen und weltweite Bürgerkriege. Besonders dramatisch sei die Situation in Asien, warnt die UN.

Der World-Cancer-Report der WHO zeigt: Trotz vieler neuer Therapie-Ansätze steigt die Zahl der Krebs-Toten weltweit. (Foto: Flickr/Lance Cheung/CC BY 2.0)

WHO-Bericht: Zahl der Krebs-Toten steigt sprunghaft an

Die Zahl der jährlichen Krebs-Toten wird in den kommenden zwei Jahrzehnten von 8 auf 13 Millionen ansteigen, so ein WHO-Bericht. Vor allem die Industrie-Staaten sind von dem Anstieg betroffen.

In Santa Catalina in Uruguay versuchen amerikanische Investoren gemeinsam mit lokalen Unternehmen, ein Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft aufzuziehen. (Foto: Grasslands)

Investor: „Weltweiter Kampf um Lebensmittel hat begonnen“

Der Investor Doug Bell warnt vor einer fortgesetzten brutalen Ausbeutung der landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Uruguay will er mit einem Musterprojekt zeigen, dass es auch ohne Monsanto geht. Das Projekt setzt auf lokale Firmen und Kooperativen – und kommt ohne Weltbank oder IWF zu nachhaltigen Ergebnissen.

Das Bild zeigt die Entstehung des Taifuns Haiyan in einer Visualisierung für den Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 3. November. Niedrige Scherwinde und warme Meerestemperaturen haben den Taifun so aufgeladen, dass er seine zerstörerische Kraft entwickeln konnte. Die Erwärmung der Meere gilt als einer der Indikatoren für einen Klimawandel. (Foto: www.nnvl.noaa.gov)

Philippinen: Taifun Haiyan war der stärkste Sturm aller Zeiten

Der Taifun Haiyan gibt den Forschern Rätsel auf: Es ist noch unklar, ob der fortschreitende Klima-Wandel oder andere Natur-Phänomene für die Katastrophe verantwortlich sind. Der Streit zwischen Lobbygruppen und wissenschaftlichen Glaubens-Gemeinschaften hat jedoch dazu geführt, dass die Menschheit den Natur-Gewalten noch genauso hilflos gegenüber steht wie in der Steinzeit.

Umweltschützer kämpfen weiter. (Foto: Flickr/greensefa/CC BY 2.0)

Weltklima-Konferenz in Warschau gescheitert

Der polnische Umweltminister und gleichzeitige Gastgeber der Konferenz wird entlassen. Die Kohleindustrie tagt in Reichweite und präsentiert Gastredner der UN. Aus Protest gegen die Dominanz von Wirtschaftsinteressen verlassen zahlreiche NGOs die Veranstaltung. Der Klimagipfel ist gescheitert wie schon lange keine internationale Konferenz mehr.